Fuerteventura #1: Hinflug MUC → FUE, Hotel Bahiazul Villas in Correlejo

Fuerteventura Corralejo Bahiazul Villas

Schon lange gab es keine Reise mehr, auf die ich so hingefiebert habe. Nicht, dass wir letztes Jahr wenig unterwegs gewesen wären oder dass das Jahr nicht spannend gewesen wäre.

Im Sommer 2016 hatten wir es mit einem Roadtrip von Nizza nach Barcelona krachen lassen, im Februar 2017 starteten wir das Reisejahr mit einem Kurzurlaub in Marrakesch. Kurz darauf ging es für eine dreitägige Pressereise nach Kreta. Im Sommer war ich vier Tage mit Vicky und Irina am Gardasee. Im September noch ein paar Tage Städteurlaub in Prag. Aber die Erholung blieb ein bisschen auf der Strecke: Irgendwann dazwischen sind wir immerhin noch umgezogen. Spannende Phasen im Leben dürfen gerne mal sein, aber ich war dann doch froh, als wieder ein bisschen Ruhe einkehrte.

Denn: Zwei Städtetrips und eine Pressereise sind natürlich spannend und erlebnisreich und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich das alles machen konnte. Aber irgendwann fühlte ich mich ein bisschen ausgelaugt, denn so richtig ausgespannt habe ich letztendlich nur an den paar Tagen am Gardasee. Irgendwas läuft doch auch verkehrt, wenn man von seinen 27 Urlaubstagen am Jahresende noch 10 übrig hat – oder? ;)

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Prag #4: Restaurants, Bars und Cafés

Da wir fast vier ganze Tage in Prag verbracht haben, hatten wir auch jede Menge Zeit, die örtliche Gastronomie auszukundschaften. Das hier soll kein Foodguide sein – nur eine Liste aller Lokale, die wir besucht haben. Geschmeckt hat’s uns überall, wir haben unterschiedliche Preisklassen ausprobiert. Wir schienen ein glückliches Händchen zu haben, denn ich kann tatsächlich von nichts abraten, das wir versucht haben. Ein kleiner Hinweis noch vorab: Die angegebenen Preise und Adressen stammen vom Sommer 2017. Viel Spaß beim Lesen!

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Prag #3: Fernsehturm Žižkov, Veitsdom, Altneu Synagoge

Da wir vom Vortag noch bis Mittags mit unserer Sightseeing-Bus-Fahrkarte durch Prag cruisen durften, machten wir davon natürlich noch Gebrauch. Den Prager Fernsehturm Žižkov wollten wir uns vornehmen. Er wurde in den Achtzigern aus Beton und Stahl errichtet und ist wahrlich keine Schönheit. Drei Säulen mit seltsamen Skulpturen, die an ihnen nach oben zu kriechen scheinen, tragen die Aussichtsplattform und natürlich diverse Antennen.

Die Besucherplattform befindet sich auf nur 93 Metern Höhe. Die Erbauer des Burj Khalifa lachen sich bei dieser Zahl bloß kaputt, denn die Aussichtsterrasse des höchsten Gebäudes liegt etwa auf der fünffachen Höhe.

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Prag #2: Prager Burg, Stadtteil Hradschin, Moldau-Bootsfahrt

Direkt neben den Vrtba-Gärten (s. Teil 1) beginnen die Straßen eine ordentliche Steigung zu entwickeln. Wohin? Zur Prager Burg natürlich! Teilweise wird ein großer Teil des Höhenunterschieds aber auch über Treppen zurückgelegt. Während man sich so der Burg nähert, wird der Ausblick zugleich imposanter.

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10 Jahre DSLR im Hause Fashionvictress – ein nicht ganz ernst gemeintes Fazit

Im Jahre 2008 stand Phil eines Tages plötzlich mit einer Spiegelreflexkamera da: Die 400D von Canon war es geworden, hier noch der passende Blogpost auf Phils Blog dazu. Ganz Feuer und Flamme waren wir damals, sie auszuprobieren und sie hat stets gute Dienste geleistet.

Irgendwann mussten wir feststellen, dass gerade Fotos mit wenig Licht nicht mehr ausreichten und Phil wollte doch so gern auch Videos mit der DSLR drehen. Also rückte 2011 dann die 60D nach, die wir seither ausgiebig genutzt hatten.

Ich kann mich wirklich nicht über die 60D (stellvertretend für die “zweistelligen” Canons) beschweren. Einzig im Detail liegt hier der Wunsch nach mehr: Vollformat (+ die teils deutlich cooleren Vollformatlinsen!), eine verbesserte Videoqualität (gerade wenn man den Bildausschnitt croppen oder nachträglich zoomen möchte, geht hier schnell die Qualität flöten), besseres Rauschverhalten (ab ISO 1600 rauscht die 60D doch deutlich), und Kleinigkeiten wie Wifi, GPS und solcher Schnickschnack. Entschieden haben wir uns tatsächlich für die 5D IV.

Und da könnt ihr euch vorstellen, dass die Überwindung schon sehr groß war, für ein vermeintlich kleines Upgrade so viel Geld hinzublättern. Denn ja, es sie ist wirklich schweineteuer. Wenn ich auf 4k-Videos hätte verzichten wollen, dann wäre es vielleicht auch die 6D II oder eine alte 5D III geworden. Ich denke, die beiden sind im Großen und Ganzen auf dem gleichen Niveau.

Letztendlich gibt es vermutlich überhaupt nichts anderes, um das ich so lange herumgeschlichen bin. Seit einem Jahr war der Kaufgedanke konkret, aber der Wunsch nach einer Vollformatkamera war seit mindestens 2014 da. Nun ja, Fotografieren ist ein teures Hobby – das haben wir schon immer gewusst. Aber darüber möchte ich auch gar nicht philosophieren, vielmehr habe ich ein paar Erkenntnisse nach aus den letzten 10 Jahren der Spiegelreflexkamera-Nutzung gesammelt.

400D, 60D, 5D Mark IV – Fun Facts aus 10 Jahren DSLR Nutzung

  • 1. Teile, die wirklich ständig verloren gehen: Lens Caps und die Augenmuscheln aus Gummi
  • 2. Defekte die man nicht vorhergesehen hat: zum Beispiel eine sich plötzlich desintegrierende (noch relativ neue) SD-Karte, die zu Teilen im Kartenschlitz steckenbleibt
  • 3. Kameras sind am Anfang immer schwarz-matt und am Ende schwarz-glänzend (“abgegrabbelt”)
  • 4. Man kann gar nicht so viel Geld verdienen, wie man für Kameraequipment wieder ausgeben könnte.
  • 5. Kreisförmige Abnutzungen rund um das Stativgewinde an der Kamera (egal wie vorsichtig man es draufschraubt)
  • 6. Unnötige Features: die Okularabdeckung am Kamerastrap (nutzt das irgendjemand?!), Verriegelung beim Auswahlrad für den Kameramodus, Lock/Unlock Funktion beim Daumenwahlrad, dafür ein fehlendes Fixieren der Dioptrienkorrektur
  • 7. Unerwartete Schwierigkeiten: Rückenschmerzen nach dem ersten Tag als Fotograf auf der Fashion Week (und damit Lob an dieser Stelle für die Erfinder des Einbeinstativs)
  • 8. Kleine vs. größere DSLRs: Wieso wurde bloß der Anschalter von rechts nach links verlegt? So kann man nicht mehr mit einem Griff anschalten und losknipsen. Einen eingebauten Blitz scheinen Profifotografen auch aus Prinzip nicht zu benötigen – gut, den braucht man vielleicht einmal im Jahr, aber trotzdem…
  • 9. Positive Entwicklung: die Rate-Taste, eingebautes Wifi & GPS, 4K Video (gefühlt vier Jahre zu spät, das iPhone kann das schon seit Jahren), Comeback der CF
  • 10. Je größer die Kamera, desto professioneller der Eindruck: 400D plus großer Linse plus Batteriegriff plus Blitz und jeder macht große Augen. Da fällt es gar nicht auf, dass es “nur” eine uralte 400D ist ;)
  • 11. Traurig aber wahr: Bei helllichtem Tag mit perfekten Lichtverhältnissen macht eine DSLR auch keine deutlich besseren Fotos als ein iPhone. Man sollte sich nicht eine Spiegelreflex zulegen in der Hoffnung man würde automatisch nur noch perfekte Fotos machen.