Natürlich weiß ich, dass ich wohl ein paar Jährchen zu spät dran bin für eine Kritik über die Sex and the City Fernsehserie, die vor, nach und während der Jahrtausendwende Frauen aus aller Welt vor die Fernseher gefesselt hat. Deswegen werde ich genau das auch sein lassen und keine Kritik schreiben ;)

Dank meines grandiosen Geschenks zu Weihnachten, nämlich der sechsten und letzten Staffel, habe auch endlich ich alle Teile der sechs Staffeln gesehen und jede einzelne Folge genossen. Jetzt zieren also sechs wunderschöne DVD-Boxen mein Regal und über den Inhalt der Serie brauchen wir nun wirklich nicht zu reden. Allerdings möche ich über ein paar interessante Dinge schreiben, auf die ich aufmerksam geworden bin, während ich mir die Episoden über die mode- und männerverrückten Mädels reingezogen habe.
Um doch noch ein bisschen Aktualität in meinen Eintrag hineinzubringen: Dieses Jahr kommt ja wohl der zweite Teil des Sex and the City Kinofilms heraus. Ich fand den ersten Film nicht so überragend, zwischendrin ein wenig langatmig – aber ich denke, ich werde mir den neuen wohl doch ansehen.
Was meint ihr, werdet ihr ins Kino gehen oder das Marketing einfach mal Marketing sein lassen?
Ja, heute war mal wieder so ein trauriger Tag, an dem man feststellen muss, dass der Schuhschrank schon wieder aus allen Nähten platzt. Aber wieso eigentlich, frau hat doch immer zu wenig Schuhe? Bei näherem Betrachten stellte sich das scheinbar für so viele schöne Schuhe zu kleine Regal doch eher als Friedhof von Paaren heraus, die man seit Jahren nicht mehr getragen hat. Oder, noch schlimmer: Vielleicht sogar schon vergessen hat, dass genau diese alten Dinger immernoch ihr Dasein in den heiligen Schuhhallen fristen dürfen.
Einige Schuhleichen sind gottseidank weggeflogen, ohne dass es mich auch nur im Geringsten geschmerzt hätte. Kaputte, ausgelatschte Flipflops zum Beispiel – solche Dinger kriegt man ja sowieso jeden Sommer hinterhergeworfen. Das einzige Paar, um das es mir wirklich Leid getan hat, waren diese wundervollen Espandrillos.

Sie hatten mich vor schon fast zwei Jahren (vergeht nur bei mir die Zeit so schnell?!) durch die Straßen von Bangkok getragen und auch in China haben sie mich treu ergeben begleitet. Leider waren sie vollkommen kaputt, auch wenn das auf dem Foto nicht wirklich so aussieht.
Bisher könnte man sagen, dass das ein für Schuhe ziemlich trauriger Beitrag sein könnte, bei so vielen Leichen? Aber nein, der Grund für das Ausmisten war nämlich der Kauf zweier neuer Paare, die schon seit geraumer Zeit den ersten Platz auf meiner Wunschliste anführen: Schwarze Stiefel mit wintertauglichem Absatz in guter Verarbeitung und graue Wildleder-Ankleboots. Bei letzteren war zwar nicht geplant, dass sie Fransen haben, aber eigentlich sehn die doch ganz witzig aus (zur Not kann man sie ja immernoch abschnippeln)?


Zum großen Glück von meinem Geldbeutel herrscht zur Zeit ja wieder Sale auf Münchner Einkaufsstraßen und die Stiefel waren um die Hälfte reduziert, während ich auf die grauen Schätzchen immerhin 20% Rabatt ergattern konnte. Wenn ich mir meine H&M-Wunschliste so ansehe, war ein Ausmisten aber auch mal wieder bitter nötig!
Nein, ich bin nicht schuhsüchtig!
Vor Kurzem habe ich ja einen Eintrag über meine Weihnachtsgeschenke geschrieben. Unter anderem habe ich ein Wacom Bamboo Fun Grafiktablett bekommen. Wahnsinnig tolles Teil!
Dass die Strichdicken variieren, je nachdem, wie fest man mit dem Stift aufdrückt. Okay, das ist der Sinn eines Grafiktabletts, oder?
Was mich aber wirklich fasziniert hat: Es gibt einen “Radiergummi“. Das heißt, wenn ich meinen Stift umdrehe, springt mein Grafikprogramm (“The Gimp”, btw., ein super Programm) automatisch auf die Radierer-Funktion. Und noch nicht genug: Wenn man den Stift beiseite legt und das Tablett mit den Fingern berührt, schaltet sich in Gimp die Airbrush-Funktion ein. Natürlich kann man selbst festlegen, bei welcher Benutzung (Stift, Radierer, Hand) welches Tool ausgeführt wird. Hat mich echt umgehauen.

Bis jetzt habe ich noch kein großartiges Kunstwerk vollbracht, aber ich habe ein wenig mit den verschiedenen Funktionen herumgespielt. Ich hab noch nie ein Bild komplett am PC gezeichnet, und das Hasi ist doch ganz süß geworden? ^^ Bei dem unteren Bild habe ich ein bisschen geübt, wie man eine schöne Linie ziehen kann, die am Ende dünner wird.

Hach, ich bin einfach hin und weg. Wer mehr über das Wacom oder über Gimp wissen will: Einfach fragen.
Nachtrag: Hallo ihr Lieben, ich weiß, dass meine Primark-Posts noch immer sehr häufig von euch aufgerufen werden. Daher möchte ich an dieser Stelle auch nochmal deutlich sagen, dass ich bei solchen Billig-Shops zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr einkaufen würde. Denkt doch auch nochmal drüber nach, spart ein bisschen anstatt jeden Monat unzählige Euros in Billig-Kleidung zu investieren und fahrt dafür lieber in den Urlaub. ;) LG, Conny
Nicht nur, dass ich vor lauter Aufregung den Phil schon versehentlich in “Frankfurt” umbenannt habe, nein, auch in London sind wir schon gefühlte zehnmal am Primark vorbeigetappt, ohne einen Blick hinein zu werfen. Diese Schande haben wir am Samstag wieder gut gemacht: Eine Pilgerreise nach Frankfurt zum dortigen, vor kurzem eröffneten Primark stand an.

Was “Primark” ist? Primark ist ein Shop aus UK, vergleichbar mit H&M nur noch viiiel billiger. In der Tat habe ich ein Paar Teile gefunden, von denen ich schwören könnte, dass es sie bei H&M in identischer Ausführung für den doppelten Preis zu kaufen gibt. Der Primark in Frankfurt befindet sich im Nordwestzentrum und wir erreichten ihn nach vier Stunden Autofahrt durch den Neuschnee.

Natürlich haben wir nicht nur geshoppt, sondern auch ein wenig Sightseeing betrieben – mit der Betonung auf wenig. Ich sage es nur ungern, aber es war wirklich schweinekalt… Also beschränkte sich unsere kulturelle Entdeckungstour auf das Bankenviertel am Willy-Brandt-Platz und einen Rundgang durch die Innenstadt. Phil hat übrigens ein bisschen genauer über unsere Tour durch die Frankfurter City berichtet.



Mein Einkauf sah dann so aus:

Gezahlt habe ich für die 7 Teile sagenhafte 71 Euro (Armband 2€, Kette 3€, Top 13€, Kleid 17€, schwarzes Basic 4€, Clutch 7€, Trenchcoat 25€)! So eine Clutch und auch einen Trenchcoat habe ich mir schon lange gewünscht.
Ich war anschließend sogar so motiviert, dass ich ein längst überfälliges Schrank-Ausmisten nachgeholt habe: Ganze 4,8 Kilo alte, hässliche, schon seit über 3 Jahren nicht mehr getragene Klamotten habe ich aus meinem Schrank verbannt. Immerhin muss mein zukünftiger Frühjahrseinkauf ja auch noch hinein passen!
Tja, das wars. Ab jetzt müssen wir uns mit der “1” anfreunden. ;) Heute Abend gibt’s im neuen Lieblingskleid die hoffentlich beste Party des Jahres im M-Park und anschließend bei Amy. Wie wird bei euch gefeiert?
Das Outfit muss ich einfach nochmal tragen, nachdem die letzte Party, auf der ich es an hatte, einfach nicht gerockt hat. Außerdem weiß ich seit Neuestem, dass dieses Kleid wohl ein “Hüftdings” besitzt. Oder auch Schößchen genannt.