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KOI – Japanisches Restaurant in München und Whisky Tasting

Auf Einladung von Beam Suntory

Vor kurzem lud mich der japanische Whisky-Hersteller zu einem Whisky-Tasting und zur Vorstellung seines neuen Blend “TOKI” ein. Bis dato hatte ich mich mit dem Thema Whisky noch überhaupt nicht auseinander gesetzt, aber ich bin ja lernbereit: Also war ich gespannt, was auf mich zukam.

Die Location an sich hatte mich ebenfalls neugierig gemacht. Das japanische Restaurant KOI am Wittelsbacher Platz stand schon seit geraumer Zeit auf meiner “Must Eat”-Liste. Da konnte ich mir die Gelegenheit, direkt einmal hineinzuschnuppern, nicht entgehen lassen.


Adresse: KOI Restaurant, Wittelsbacherplatz 1, 80333 München

Whisky-Tasting – und was man so alles über die Spirituose lernen kann

Okay, Whisky ist eine Spirituose. Aber was genau ist denn eigentlich in Whisky drin? Aus Gerstenkörnern wird Malz gewonnen, welches den Geschmack des Whisky ausmacht. Für den Geschmack außerdem wichtig ist, in welchem Holzfass und vor allem wie lange das Destillat reift.

Was kann man sonst noch über Whisky lernen?

  • Blend: Dabei handelt es sich um eine Mischung aus verschiedenen Destillaten.
  • Das Gegenteil davon wäre der “Single Malt” – er wurde also nicht aus mehreren Whiskys gemischt.
  • Lange gereifter Whisky ist mitunter sehr teuer. Daher sind Blends aus jüngeren Destillaten unabdingbar. Einen alten, teuren Whisky möchten Kenner eher pur genießen, während man die günstigeren Blends auch gut in Longdrinks verwenden kann.
  • Damit sich ein Whisky auch als solcher nennen darf, muss er verschiedene Kriterien erfüllen. In Schottland ist beispielsweise die Fassgröße und Mindestlagerdauer vorgeschrieben.

So, mit diesem Basiswissen machte ich mich also auf zu meinem ersten Whisky-Tasting. Spannend fand ich vor allem, dass selbst ich als absoluter Neuling auf dem Gebiet definitiv Unterschiede herausschmecken konnte.

Whisky ist zwar das Nationalgetränk Schottlands, aber es gibt durchaus diverse andere Länder, in denen das Getränk hergestellt wird. Unter anderem eben in Japan, wo die zwei größten Whiskyproduzenten Suntory und Nikka sind.

Japanische Tapas im Restaurant Koi

Der zweite Teil des Abends ging gemütlicher und weniger theoretisch zu. Zeit, das KOI kennenzulernen und näher unter die Lupe zu nehmen. Starten wir doch mal bei der Einrichtung. Sowohl die Tische als auch die Wandvertäfelung und das Parkett bestehen aus dunklem Holz. Für Licht sorgen moderne Lampen, für das nötige japanische Ambiente minimalistisch eingesetzte Deko-Elemente.

Auf der normalen Menükarte findet sich eine große Auswahl japanischer Tapas. Die kleinen Gerichte werden ohne bestimmte Menü-Reihenfolge serviert. Sie werden in der Tischmitte platziert, sodass jeder von allem kosten kann.

Ich versuchte unter anderem an Taki Tarabagani (Gegrillte King Crab mit Kumquat-Papaya-Ragout und karamellisiertem Rhabarber), Kamo Kari Salada (Salat aus knuspriger Ente, Algen, Karotten und Apfel-Limetten-Salsa) oder an Horenso no Goma-ae (gedämpftem Babyspinat und gerösteten Shimeji-Pilzen).

Fazit: Sicherlich nicht ein Restaurant für jeden Tag, eher für besondere Anlässe. Denn auf’s Geld sollte man nicht schauen, ein Blick auf die Karte verrät: Das Preisniveau ist gehoben. Die uns an diesem Abend servierten Gerichte waren allesamt wirklich sehr schmackhaft und zum Teil auch ausgefallen. Aus meiner Sicht ist die Qualität der Speisen und das Ambiente sein Geld wert.

Zum Service und zum üblichen Klientel an dieser Stelle aber leider nichts sagen. Schließlich handelte es sich um ein geschlossenes Event und serviert wurde im Flying Buffet. Ich hoffe, dass sich bald einmal die Gelegenheit bietet, das KOI auch abseits eines Events auszuprobieren. Ich berichte dann!

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