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Fuerteventura #4: Strände bei El Cotillo

Wenn ich an die Kanaren denke, hat sich aus irgendeinem Grund das Bild von schwarzen Sandstränden in meinem Kopf eingeprägt. Dabei gibt es vermutlich deutlich mehr helle als dunkle Strände auf der Insel. So weit, so gut – aber dass ich auf Fuerteventura in der Nähe von El Cotillo sogar strahlend weiße Sandstrände finden würde, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.

Zugegeben, unter einem paradiesischen Strand versteht sicherlich jeder etwas anderes. Fakt ist: Außer einer Hand voll Windsurfer war an diesem Tag niemand anwesend. Das mag unter anderem daran liegen, dass übliches Strandgeschäft hier ausbleibt: Kein Liegenverkauf, keine Bars oder Cafés, keine große Touristenstadt in der Nähe.

Faro de Tostón and der Nordwestküste von Fuerteventura

Bereits die Anfahrt sprach Bände. Mit dem Auto muss man schon genau wissen, welche Abzweigung zu nehmen ist. Eine mit brüchigem Teer überzogene Straße endet in einer Schotterpiste. Sand wird vom Wind auf die Fahrbahn getragen. Weit und breit keine Menschenseele.

Wenn man einen kleinen Fußweg nicht scheut, parkt man am besten beim Leuchtturm und läuft von dort aus zu einem Strandabschnitt seiner Wahl. Von “dem” Leuchtturm zu sprechen, ist übrigens nicht ganz korrekt. Genauer gesagt besteht der Faro de Tostón aus drei Türmen, die unterschiedlich alt sind. Der jeweils ausgediente Leuchtturm wurde aber nicht abgerissen, als man ihn durch ein neues Exemplar ersetzt hat. Nein, man hat die beiden alten Türme einfach stehen gelassen.

Weil das Leuchtfeuer nicht hoch genug war, hat man neben den ersten Turm von 1897 dann im Jahre 1960 ein höheres Pendant gebaut. Der dritte Turm kam 1986 dazu. Ich bin gespannt, ob man irgendwann noch auf die Idee kommt, einen vierten Leuchtturm zu errichten?

Strände bei El Cotillo

In El Cotillo waren wir auf der Suche nach einer Surfschule. Warum genau dort? Weil El Cotillo einige Surfschulen beherbergt. Dort werden sowohl Wellenreit- als auch Wind- oder Kitesurfkurse angeboten. Auch Equipment kann man leihen oder kaufen. Zudem spannend: Ganz El Cotillo ist ein Surferspot. Es gibt Surfercafés, Shops die Surfbretter reparieren, Surfschulen, und diverse weitere Angebote. Die Atmosphäre habe ich als sehr entspannt empfunden, da der Ort von relativ wenigen Touristen besucht wurde.

Von El Cotillo aus fährt man ca. vier Kilometer bis zu den Buchten in der Nähe des Faro de Tostón. Wir beobachteten eine Zeit lang die Wellen und eine talentierte Kitesurferin. Ja, hier kann man es definitiv eine Weile aushalten…

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