Slide background

Fuerteventura #5: Auf dem Weg nach Betancuria und Morro Jable

An diesem Tag war ein Ausflug nach Betancuria geplant. Von Corralejo aus fährt man mit dem Auto ca. eine Stunde in die Mitte der Insel.

Aussichtspunkt Morro Velosa

Auf dem Weg dorthin passierten wir den Aussichtspunkt Mirador de Morro Velosa. Aus meiner Sicht hat man von dort oben wirklich einen herrlichen Blick über die Insel. Man kann zu beiden Seiten die Küste erspähen und erlebt letztendlich einen 360°-Blick über Fuerteventura. Auch die historische Stadt Betancuria kann man bereits von dort oben erspähen – schließlich befindet sie sich in nächster Nähe.

Den Mirador erreicht man bequem mit dem Auto. In der Nebensaison war Parken kein Problem. Oben gibt es ein Restaurant oder Café.


Historische Hauptstadt Betancuria

Eine Hauptstadt inmitten der Berge im Inselinneren Fuerteventuras zu erbauen, hatte natürlich seinen Grund: Der Eroberer Jean de Béthencourt gründete sie 1404 und dachte wohl, in den Bergen wäre sie vor Überfällen durch Piraten einigermaßen geschützt. Weit gefehlt, denn trotz der unwegsamen Lage musste die Stadt immer wieder Angriffe verdauen.

In ihrer heutigen Form entstand das Dorf daher erst im 17. Jahrhundert. Den Status als Hauptstadt gab Betancuria 1860 an das heutige Puerto del Rosario (dort befindet sich auch der Flughafen) ab.

Die gesamte Gemeinde Betancuria ist übrigens sehr klein. Und ich meine klein: Gerade einmal etwas über 700 Einwohner umfasst sie.

Im Örtchen selbst gehört mit Sicherheit die Kirche Santa Maria de Betancuria zu den Hauptattraktionen. Sie und viele andere Gebäude im Ort erstrahlen in ihren weißen Fassaden, aus denen große eingemauerte Steine hervorblitzen.

Ganz im Süden: Morro Jable

Damit waren wir aber noch nicht am Ende unserer Tour angelangt. Schließlich wollten wir es noch ganz in den Süden der Insel schaffen. Und auch den westlichsten Punkt von Fuerteventura wollten wir noch ansteuern. Beide Orte liegen auf der Halbinsel Jandía.

Auf dem Weg dorthin passierten wir teilweise Gegenden, in denen uns gar kein anderes Auto mehr entgegen kam. Wohlgemerkt auf der mehr oder weniger einzigen Schnellstraße der Insel. Perfekt für den ein oder anderen Fotostopp.

Letztendlich brauchten wir länger als gedacht, zum einen wegen unserer Fotostopps und zum anderen, weil die Straßen schlechter waren als gedacht. Irgendwo nach Morro Jable endet die FV-2 und übrig bleibt eine Schotterpiste. Kein Problem, dachten wir, und tuckerten eine gefühlte halbe Ewigkeit durch die staubigen Straßen und die wunderschöne Landschaft der Kanareninsel.

Aufgrund der vorangeschrittenen Zeit (und unseres Unwillens, im Dunklen eine Schotterstraße entlang fahren zu müssen), fuhren wir zuerst zum Leuchtturm Punta Jandía. Dieser befindet sich am wirklich äußersten, westlichsten Zipfel Fuerteventuras. Dort hat man freie Sicht auf das offene Meer. In Blickrichtung würde Gran Canaria liegen, aber für uns doch außer Sichtweite.

Der Leuchtturm zählt zu den ältesten der kanarischen Inseln (erbaut 1864). Nicht zu verwechseln ist dieser Leuchtturm übrigens mit dem Faro de Morro Jable, der im ca. 20 Kilometer entfernten Morro Jable liegt. Und genau dorthin wollten wir als nächstes!

Jetzt aber: Morro Jable!

Also hieß es: Augen zu und durch, denn die 20 Kilometer wollten ja wieder auf der uns schon bekannten Schotterpiste zurückgelegt werden.

Morro Jable liegt an der Südküste Fuerteventuras und bildet damit auch den südlichsten Punkt der Insel. Wir haben nicht viel von Morro Jable angeschaut, nach dem Tag waren wir ehrlicherweise schon ein wenig platt. Die Stadt ist jedoch deutlich vom Tourismus geprägt, was sich unter anderem in der Anzahl und Größe der Hotels wiederspiegelt.
Am großzügigen Strandabschnitt befindet sich der bereits erwähnte Leuchtturm von Morro Jable. Diesen erreicht man, indem man eine lange Holzbrücke überquert, die die Besucher über ein Naturschutzgebiet bestehend aus Salzwiesen hinüberführt.

Die Wellen schienen perfekt für einige Surfer zu sein, denn eine ganze Reihe tummelte sich am frühen Abend dort. Wir konnten nicht anders, als ihnen eine Weile zuzusehen, ehe wir den Rückweg nach Corralejo antraten.

Hier geht es zu allen Fuerteventura Posts.

Hinterlasse eine Nachricht

Deine Emailadresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

One comment on “Fuerteventura #5: Auf dem Weg nach Betancuria und Morro Jable

  1. Lucy says:

    Liebe Conny,

    das sind wirklich ganz wunderbare Bilder, die du da auf Fuerteventura geschossen hast! :-)

    Liebe Grüßen,
    Lucy von HoseOnline.de