Stockholm Impressions

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Stockholm ist eine großartige Stadt – wir hatten nur leider ein irres Pech mit dem Wetter. Nur am letzten Tag zeigte sich für ein paar Stunden die Sonne, daher war es dauernd kalt und regnerisch. Da wir nur mit Handgepäck gereist sind, waren wir auch entsprechend schlecht ausgestattet. Im Sommer bei gutem Wetter macht die Stadt sicher noch mehr Spaß! Im Übrigen habe ich auch einen Shopping Guide für Stockholm geschrieben – schaut mal rein!

Zuerst einmal ein kurzes, persönliches Fazit von meinem kleinen Städteurlaub in Stockholm:

  • Stockholm ist eine riesige, super tolle Stadt, sehr modern und frisch. Perfekt für junge Leute, die einen Kurzurlaub machen wollen.
  • Stockholm steht auf Sushi.
  • Jeder Stockholmer, mit dem wir gesprochen haben, konnte fließend Englisch – Respekt!
  • Neuer Lieblingsshop: Monki ♥
  • Versucht nie, niemals, an einem Sonntagabend eine Bar, Disco oder sonstige Partylocation geschweige denn ein Kino zu finden, die nach 21 Uhr geöffnet haben. Jedenfalls nicht rund um den Hauptbahnhof.
  • Schon wieder eine Stadt, die keine Papierfahrkarten mehr hat sondern eine wiederaufladbare Plastikkarte (vgl. Oyster-Card in London) – in welch einer Hinterwäldlerstadt leben wir denn?!
  • Heimflüge um 7 Uhr morgens sind grauenvoll. Vor allem wenn man in Stockholm ist und erst noch nach Nyköping muss.
  • Stockholm schläft gern früh, vor allem an Sonntagen…
  • Alles in allem: Toller Städteurlaub!

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Gestartet haben wir unseren Städtetrip nach Stockholm abends von Memmingen aus. Nun mag sich gleich einer fragen: “Hm? Aber von Memmingen komme ich doch gar nicht nach Stockholm?!” Richtig. Wir flogen auch nach Nyköping. Würde ich nicht noch einmal machen, da der Flughafen doch recht weit von Stockholm entfernt liegt – aber dazu später mehr.

Unser Hostel (alles andere empfanden wir als unbezahlbar) befand sich in Södermalm in der Nähe der Tunnelbana-Station Zinkensdamm. Genauso hieß auch unsere Unterkunft. Hier ein Blick in den – meiner Meinung nach äußerst schwedisch aussehenden – Innenhof unseres Hostels:

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Gute Aussichtspunkte

Von wo aus kann man einen Blick über Stockholm haben? Zum einen gibt es da einen Aussichtshügel in der Nähe unseres Hotels, also auf Södermalm. Er nennt sich Skinnarviksberget und bietet einem diesen grandiosen Ausblick:

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Als zweiten Aussichtspunkt kann ich euch in Slussen den Katarinahissen empfehlen. Man kann entweder eine Unsumme zahlen, und mit dem Aufzug hoch fahren, oder man schaut sich ein bisschen um und geht über einen Umweg (langen Umweg…) zu Fuß hinauf. Von Slussen aus kann man übrigens auch prima eine Fähre nehmen und zum Beispiel nach Djurgården schippern – Parks, ein paar Museen, Zeitvertreib, Entspannung. Lohnt sich, wenn man entweder noch zu viel Zeit übrig, oder tierisch Bock auf eine Schiffahrt hat!

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Gamla Stan

Die historische Altstadt von Stockholm bildet Gamla Stan, auch per Tunnelbana erreichbar. Unter anderem kann man hier das königliche Schloss besichtigen. Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort, wunderten uns kurz über die Menschenmassen mit Kameras in der Hand und konnten den Wachwechsel beobachten. Wie ich auch in meinem Shopping Guide geschrieben habe – Gamla Stan ist recht klein, man ist also schneller wieder von der Insel herunter, als man vielleicht registriert!

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Wie bereits oben erwähnt: Stockholm liebt Sushi. Wir auch! Leider ist es trotzdem nicht ganz günstig, wie so alles in der schwedischen Hauptstadt. Unseres haben wir in der Nähe vom Hauptbahnhof gefunden.

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Sergelstorg

Rund um den Sergelstorg finden sich neuere architektonische Bauten, zum Beispiel eine Glassäule (welche die Stockholmer dezent gesagt nicht gerade mögen) namens “Pinnen” und ein Kulturhuset, in dem es allerlei kulturelle Dinge zu erleben gibt, beispielsweise gibt’s dort auch ein Kino. Nun komme ich auch schon so langsam zum Ende, schulde euch aber noch eine Anekdote vom Anfang: Wieso schläft Stockholm nun jetzt Sonntags gern früh?! Ja, also, ehrlich gesagt wüsste ich das auch gern. Nach 21 Uhr war es schon äußerst schwer, noch einen geöffneten McDoof aufzufinden, geschweige denn eine Bar, Café, Kino, etc. Nur doof, dass wir die Nacht eigentlich durchmachen wollten, denn bereits kurz nach 3 mussten wir unseren Flughafenbus nach Nyköping nehmen (sagte ich verflucht weit weg? Ich meinte auch verflucht weit weg!). Nur, was tun in den letzten 7 Stunden? Letzendlich war der Hauptbahnhof das einzige Gebäude, das wir um diese Uhrzeit im nicht-geschlossenen Zustand auftun konnten. Grml. Grandiose Fehlplanung, aber es half nichts – wir steckten in Stockholm fest und konnten nichts weiter tun, als die Zeit absitzen. Das verpasste dem ohnehin schon durch Regen und Kälte angeschlagenen Urlaub einen kleinen Dämpfer zum Abschied. Schade, aber das nächste Mal wird einfach ein Flug zu einer menschlichen Uhrzeit gebucht…

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Sergelstorg bei Nacht

Zurück aus Stockholm

Nach einer langen schlaflosen Nacht und einer gefühlt mindestens genauso langen Rückreise muss ich mich jetzt erstmal ausschlafen, bevor ich von meinen Erlebnissen berichten kann. Insgesamt war es aber wirklich toll, wir hatten Glück mit dem Wetter und Stockholm ist eine wundervolle Stadt.

Das Bild ist auf einem Aussichtsberg in der Nähe unseres Hostels entstanden, aber morgen berichte ich dann mehr über unseren Städtetrip.

Stockholm über’s Wochenende

So, heute geht’s mal wieder los – das habt ihr sicher schon an dem Countdown auf der rechten Seite bemerkt. Für die nächsten Tage bis Montag melde ich mich mal ab in die hoffentlich super tolle Stadt Stockholm. Das ist meine erste Reise nach Schweden und ich bin total gespannt.

Ausführliche Berichte gibt’s im Anschluss, vielleicht habe ich die Gelegenheit für eine kurze Zwischenmeldung via iPhone. Bis bald! =)

PressDay: FashionStories im Bash Club

Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich am gestern auf ein weiteres Fashionevent eingeladen war – es war echt klasse. Der PressDay fand im Bash Club in der Sendlingerstraße statt und vertreten waren Rebekka Ruétz, Asandri und Gregor Clemens. Die Designer haben jeweils ihre aktuellste Kollektion (Spring/Summer 2011) vorgestellt. Besonders toll war es, sich direkt mit den Designern über ihre Kollektionen zu unterhalten und ihre Lieblingsstücke präsentiert zu bekommen. Mit Sektempfang und Häppchen war der Abend dann abgerundet.





Asandri

Bei Asandri kann man sich die ganze Kollektion wie einen Tagesablauf vorstellen. Angefangen von Business-tauglicher Kleidung über sportliche Mode für tagsüber bis hin zum legeren Strandoutfit mit Bikini und Tunika kann man sich von morgens bis abends in Asandri kleiden. Dabei trägt man immer qualitativ hochwertige Ware, die ausschließlich in Europa produziert wird – hier hebt man sich bewusst von asiatischen Billigprodukten ab. Designerin Alexandra Pfister erzählte mir, dass der Verlust ihrer Koffer auf einer wichtigen Reise als Inspirationsquelle gedient hat – Hut ab, dass man aus solch einem Schlamassel Ideen schöpfen kann. Besonders interessant fand ich die IPhone-Hülle, die aus Fischhaut gefertigt wurde (es werden nur Abfälle aus einer Fischverarbeitungsfabrik verwendet). Das Ergebnis ist wieder Erwarten nicht brüchig, sondern fühlt sich wie geripptes Leder an.

Rebekka Ruétz kennen die Leser meines Blogs ja bereits – nach der Herbst/Winterkollektion 2010 folgt hier nun die zweite Kollektion der Österreicherin mit dem Namen “Die 4 Ringe der Offenbarung, Kapitel 1: Die Heilige”. Die nächsten drei “Kapitel” sind ebenfalls Bestandteil dieser Serie und zeigen die vier Gesichter einer Frau – im ersten Teil nun eben die Heilige. Dieses Thema spiegelt sich in der Kollektion zum Beispiel in der Farbe weiß wieder, die neben beige, braun-/goldtönen und hellblau bis hellgrauen Farbmischungen Hauptbestandteil in den Einzelstücken ist.




Rebekka Ruétz

Natürlich wurden wieder Chakren-Flockdrucke verwendet, diesmal vier an der Zahl: Herz-, Solarplexus-, Wurzel- und Sakral-Chakra. Mehr über die Chakren könnt ihr in meinem vorigen Artikel über die Designerin nachlesen. Im Imagebooklet sind diesmal nicht nur die Teile der Kollektion, sondern auch eine eigens dafür verfasste Geschichte enthalten. Übrigens wird es Rebekka Ruétz bald online zu kaufen geben. Mein Favorit ist übrigens das beige Lederkleid, das Rebekka auch selbst trägt.




Gregor Clemens

Leider hatte ich keine Gelegenheit, mit Gregor Clemens persönlich zu sprechen, jedoch ist seine Kollektion frisch, beinhaltet viele helle Farben und leichte Stoffe. Eigentlich könnte man sagen, sie macht Lust auf Sommer, aber das Regenwetter dämpft meine Stimmung trotzdem ein wenig. Hier die Bilder für euch:


Create by Jason Wu

Außerdem konnte man die Digitalkamera “Create”, designt von Jason Wu, ausprobieren und gewinnen. Um ehrlich zu sein bleibe ich aber doch lieber bei der Spiegelreflexkamera, denn drei Tasten für an/aus, Foto und geschossene Bilder ansehen sind selbst mir zu wenig. Trotzdem sieht die Kamera schick aus und für anspruchslosere Fotografen ist sie sicher ein trendiger Begleiter.

An all die super netten Leute die ich kennengelernt habe: Ich würde mich sehr über eine kurze Mail oder einen Kommentar von euch freuen! =) Vielleicht trifft man sich ja auf einem anderen Event wieder.

DASISTEINEMODENSCHAU, Part 2

Hier folgt also nun der zweite Teil von DASISTEINEMODENSCHAU mit den Bildern von Machima, die ich euch noch schuldig bin. Teil eins mit Nadine Gross, Meschugge 54, Fløttenheimer und J’ai mal à la tête, gibt es nochmal hier! Wie schon erwähnt war Machima mein persönlicher Favorit des Abends und hier wurden auch am meisten Outfits präsentiert. Deshalb gibt es hier nochmal sehr viele Bilder vom Samstag Abend.

MACHIMA








An dieser Stelle möchte ich auch nochmal bemerken, dass man die Biertische in der Mitte des Laufstegs auch ruhig entfernen oder zumindest abdecken hätte können – das wirkte weder professional noch sah es gut aus. Das ganze sollte wohl hinterher als Bar dienen, aber das hätte man besser lösen müssen. Ansonsten war die Show wirklich gut und für jeden Geschmack etwas dabei!



Gefällt euch Machima? Vielleicht können sich neben mein Machima Kleid und den Gürtel von der Buy or Cry 2 bald noch weitere Stücke gesellen.
Modisch gesehen geht es für mich schon am Mittwoch modisch weiter, nämlich mit dem Pressday mit den Labels Rebekka Ruétz, GC und ASANDRI. Ich freu mich!