
Auf der Fashion Week in Berlin habe ich diesmal das Label Asandri schon ein wenig vermisst, denn bisher war ich von der angenehmen Tragbarkeit und zeitlosen Eleganz der Kreationen immer sehr überzeugt. In den letzten Saisons präsentierte das Schweizer Designer-Duo nämlich ihre Kollektion im Rahmen des Lavera Showfloor und des Green Showrooms im Hotel Adlon – auf diesen Plattformen werden vor allem Nachhaltigkeit und Qualität in den Vordergrund gerückt. Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei den beiden Designern Alexandra Pfister und Stefan Wiedmer ebenfalls eine große Rolle.
During Fashion Week in Berlin I kind of missed label Asandri, because I always was committed to the comfortable wearability and ageless elegance of their creations. In the last seasons, the Swiss designer duo presented their collections at Lavera Showfloor and also in the Green Showroom at Hotel Adlon which mainly focus on sustainability and quality. The topic sustainability is also very important to Alexandra Pfister and Stefan Wiedmer.
Als ich nun las, dass für die kommende Herbst-/Winterkollektion echter Pelz verarbeitet wurde, war ich offen gesagt erst einmal ein wenig überrascht. Allerdings bleibt das Designer-Duo seinen Grundsätzen insofern doch treu, da sie nur die Felle von Tieren verarbeiten, die vom ohnehin bejagten Schweizer Rotfuchs stammen. Ansonsten würden die Felle nämlich sowieso einfach verbrannt werden. Bevor nun das große Geschrei anfängt, denke ich, dass wir noch einige Hintergrundinformationen benötigen. Zur Wahrung des natürlichen Gleichgewichts erlegen Schweizer Jäger jährlich zwischen 35.000 und 40.000 Rotfüchse. Der Großteil der Fuchsfelle wird leider ungenutzt verbrannt. In der Schweiz haben sich nun schon einige Modehersteller, wie auch Asandri, diesem Problem angenommen und verarbeiten einen Teil dieser Felle.
You can imagine how surprised I then was when I read about the use of real fur in the new collection of Asandri. But the two designers remain true to their principles as they only use the fur of animals who are hunted anyway. Normally, these furs would just be burned. But before there’s a huge screaming now, you may need some background information. To preserve the ecological balance, yearly 35.000 to 40.000 are hunted. The main part of the fur is burned unfortunately. Swiss fashion manufactures, like Asandri, deal with this problem and work these furs.
Dennoch muss ich zugeben, dass mir persönlich der Gedanke daran, echtes Fell zu tragen, nicht wirklich behagt. Obwohl ich mich im Winter ja sehr gerne Kunstfell packe. Ich fühle mich da ein wenig hin- und hergerissen. Wie ist denn eure Meinung dazu? Ist es für euch vertretbar, da die Tiere ja ohnehin erlegt werden und die Felle so noch eine Verwendung finden, anstatt dass sie einfach verbrannt werden? Immerhin hat dies nichts mit der gewöhnlichen Pelzproduktion zu tun. Leider habe ich es diesmal (noch?) nicht geschafft, mich von der Kollektion persönlich zu überzeugen, daher musste ich auf einige Lookbook-Bilder zurückgreifen.
Anyway I have to admit, the thought of wearing real fur is not too comfortable to me personally. I of course like wearing faux fur during winter – somehow I am torn. What is your opinion? Is wearing real fur arguable in this special case? At least this has nothing to do with usual fur production. Unfortunately I didn’t have the chance (yet?) to see the whole collection in person, so I had to refer to the photos from the lookbook.


Natürlich kann ich jetzt keinen ausschweifenden Bericht über die Kollektion schreiben, da ich diese ja nur anhand des Lookbooks beurteilen kann. Dennoch: Neben den besagten verwendeten Fell-Details wird man diesmal mit dunklen Farben konfrontiert: Schwarz, Bordeauxrot und Marineblau beherrschen die gesamte Kollektion. Klassisch-elegante Schnitte stehen in interessantem Gegensatz mit einem Material-Mix aus Leder- und Nicht-Lederelementen. Zum Beispiel zu erspähen als breiter Ärmelsaum am schwarzen Mantel oder in Form einer Kurzjacke, die nur zur Hälfte aus Leder gefertigt ist. Damit reiht sich Asandri auch in die allgemeine Vorstellung von Herbst-/Wintertrends ein: Fell, Leder, und ein wenig Glitzer.
Of course I can’t write an extensive article about this collection, since I only can judge what I discovered in the lookbook. But anyway: Besides the fur details which I already told you about we are confronted with dark colors: black, bordeaux and navy blue. Classic and elegant cuts play with a material mix between leather and non-leather elements. For example, a broad hem on the sleeves of a coat was made of leather, and only the half of a short jacket was made of leather. With this, Asandri joins the overall opinion what will be a big trend in the upcoming fall/winter: Fur, leather and some glitter.

Sowohl der Winter als auch meine Prüfungsphase neigen sich so langsam aber sicher dem Ende zu, sodass ich endlich mal wieder Zeit für ein kleines Outfit-Shooting hatte. Die farbintensiven Sonnenuntergänge in letzter Zeit sind gigantisch, da musste doch gleich ein solcher als Kulisse genutzt werden. Der Temperaturanstieg in den letzten Tagen ist nicht einfach so an mir vorbeigezogen, sondern hat einen ganzen Haufen an Frühlingsgefühlen hinterlassen, was mich gleich zum Mix aus der Trendfarbe des letzten Sommers, Orange, und meiner neuen Lieblingsfarbe, Gelb, inspiriert hat. Mein selbstgenähtes Kleid hat nun schon fast ein Jahr auf dem Buckel, aber ich trage es immer noch leidenschaftlich gern – hier ausnahmsweise mal als Oberteil. Und meine neuen Wildlederpumps von Asos in Limettengelb musste ich schließlich auch endlich einmal ausführen, denn bisher hatte ich sie nur einmal indoor auf der Langen Nacht der Mode getragen. Seid ihr auch schon in Frühjahrslaune, oder hättet ihr gern noch ein bisschen mehr Winter?
Both, the long winter as well as my exams, are nearly over now so I was finally able to do another outfit shooting. The colorful sundowns in the last days were a perfect setting. The current rise of temperatures didn’t leave me untouched, since I was overwhelmed with a huge amount of Spring mood, which immediately inspired me to combine the trend color of last summer, orange, with my new favorite, yellow. My selfmade orange dress is now nearly one year old, but I still love to wear it – here worn as blouse. I matched it with my new suede pumps from Asos, since I only worn them once after buying them. Are you also in the mood of Spring, or would you prefer some more winter days?








Es scheint beinahe so, als würde man bei H&M denken, wir wären wir noch nicht mit genug Bild- und Videomaterial aus der Marni-Kollektion überhäuft worden. Aber halt, richtig, die Kampagnenbilder fehlen ja noch. Jene, die wir dann auf unzähligen Zeitschriftenseiten und Litfaßsäulen erspähen und so unsere Lieblingsteile anhimmeln sollen. Sodass auch ja der Letzte noch mitbekommt, dass wieder eine Designerkooperation in die Shops des allseits bekannten Schweden einzieht. Nichtsdestotrotz bleibt die Illusion des Urlaubs-Feelings aus dem Commercial aufrecht erhalten – einige Szenen scheinen auch parallel geknipst und gefilmt worden sein. Kein Wunder, in dieser hübschen Villa würde ich auch gern einmal ein paar Stündchen verbringen. Neben Imogen Poots, die ja auch die Hauptrolle im Werbefilmchen spielt, stand auch Liu Wen im schönen Marrakesch Modell. Also, wenn die Kleidung qualitativ so viel hermacht, wie sie verspricht, dann kann ich einem Kauf wohl kaum noch widerstehen. Wie sieht’s aus, konntet ihr schon ein Teil ausmachen, für das ihr anstehen würdet?
Wie das nun diesmal mit dem Einkaufen von Statten gehen soll, mag mir auch nicht so recht einleuchten. Dass man nur 15 Minuten Zeit zum Einkaufen hat, ist wie gehabt, aber das merkwürdige Bändchen-System wurde diesmal nicht eingeführt. Die Kollektionsteile sind mittlerweile übrigens auch inklusive Preisschildchen auf der H&M Website eingetrudelt, genauso wie die Anleitung, wie man den bitte einzukaufen hat. Online einkaufen ist wohl auch wieder möglich (falls der Shop nicht wieder zusammenbricht). Hier der Link.

Münchner aufgepasst! Vom Mittwoch, den 29.2. bis zum Samstag, den 3.3., jeweils 9.30 Uhr bis 20.00 Uhr, findet nun mittlerweile zum siebten Mal das Shopping-Event Buy or Cry statt. Diesmal könnt ihr in den neuen Stachuspassagen zu hoffentlich äußerst günstigen Preisen nicht nur bei meinem Favoriten Machima, sondern auch bei Patrick Mohr einkaufen. Daneben sind auch (unter anderem) Fløttenheimer (erinnert ihr euch noch an DasisteineModenschau?), Concuela, Stella und viele viele andere vertreten. Eine vollständige Liste an Verkäufern findet ihr hier auf der Facebook-Eventseite.
Als ich beim letzten Mal beim Buy or Cry war, konnte ich einen Gürtel und ein wunderhübsches Kleid von Machima für einen sagenhaften Preis ergattern. Mal sehen, was sich diesmal so beim Stöbern finden lässt. Also, wer Lust auf einen Designer Fashion Sale von jungen und interessanten Labels hat, sollte mal vorbeischauen – ich lasse es mir zumindest nicht entgehen, zumindest ein bisschen zu Gucken oder Stöbern. Ist von euch noch jemand dabei? :)
People living around Munich watch out: From Wednesday, 29th of February until March, 3rd the shopping event Buy or Cry will take place for the 7th time. Buy or Cry is a local designer fashion sale where labels like Machima or patrick mohr will sell their clothes. Find more information at this official facebook page.
When I visited Buy or Cry for the first time, I bought a belt and wonderful dress by Machima and I’m really curious what to find this time. If you live around here, you shouldn’t miss the event, not obligatory to buy something but to just look and stroll around. Who will join me? :)
1 – Marni X H&M Jaquard Shirt
2 – Badeanzug
3 – Seidenoberteil
4 – Shorts im Pyjama Stil
5 – Seidenkleid
Marni ist definitiv seit langem einmal wieder eine Designerkollektion bei H&M, die mein Interesse geweckt hat. Zuletzt (oder eher zum einzigen Mal) war das bisher bei Jimmy Choo der Fall, während mich Lanvin und vor allem Versace völlig (ja, völlig!) kalt ließen.
Kalt könnte es auch am 8. März früh Morgens werden, wenn sich die ersten Kundinnen zum Beispiel vor dem H&M Store in der Kaufingerstraße in München einfinden. Ob ich eine davon sein werde, weiß ich noch nicht genau. Momentan bin ich der Meinung dass ich mir das sicherlich nicht antun werde und werde mein Glück eher online versuchen. Wie es scheint, hat die Kollektion bisher noch keinen Riesenhype hervor gerufen – vielleicht habe ich ja Chancen. Ehrlich gesagt reizen mich viele Teile, aber die Preise – schließlich ist es ja doch H&M – werden mich sicherlich vor dem Kauf des ein oder anderen Teils abschrecken. Auf ein Seidenkleid – siehe im Bild oben die schicke Nummer 5 – habe ich es aber auf jeden Fall abgesehen. Besonders interessant finde ich die Seiden- und Jaquardteile, ich hoffe mal, es wird sich auch tatsächlich um echte Seide handeln.
Nicht nur mit bunten Prints, sondern auch mit all den Farben und nicht zuletzt dem Werbevideo von Sofia Coppola versetzt mich diese Kollektion so derart in Urlaubslaune, dass ich wohl diesmal auf die Werbestrategie anspringe und hoffe, das Kleid meiner Begierde erhaschen zu können. Ich glaube übrigens tatsächlich, dass mich vor allem das Video überzeugt hat.
Fernweh pur, oder nicht? Ich würde gerne gerade einfach in den Flieger steigen und ab nach Marrakesch düsen. Wie sieht es mit euch aus? Habt ihr euch auch von den Goodvibes mitreißen lassen? Oder seid ihr ohnehin ein Marni-Fan? Vielleicht ist Marni ja auch gar nicht euer Ding? Lasst es mich wissen!