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Jahresrückblick 2020

Lange habe ich überlegt, ob ich dieses Jahr überhaupt einen Jahresrückblick machen soll. Schließlich ist ja nicht so arg viel passiert – oder doch?

Als ich auf meinem Handy die Fotos aus 2020 nochmal durchgegangen bin, ist mir bewusst geworden, dass dieses Jahr doch irgendwie genauso erlebnisreich war, wie die anderen Jahre. Da stand zwar keine spektakuläre Reise auf dem Programm und ich saß kein einziges Mal im Flugzeug, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man keine schönen Erlebnisse hatte.

Daher wie gewohnt: Mein Jahresrückblick 2020, vielleicht ein bisschen weniger spektakulär, aber genauso schön wie die Jahre zuvor.

Schliersee

Unser allererster Ausflug in 2020 war am 06. Januar, als wir uns in den Zug setzten und zum Schliersee raus fuhren. Wir umrundeten den See einmal und genossen das Winterwunderland.

Wellness am Achensee

Noch mehr Schnee & Co. bekamen wir ebenfalls im Januar zu Gesicht, als wir ein Wellness-Wochenende am Achensee (unser gegenseitiges Weihnachtsgeschenk) genossen. Ist der See nicht traumhaft schön?

Lockdown Spaziergänge im Frühling

Um ehrlich zu sein, war ich noch nie so viel draußen, wie diesen Frühling. Wie schön es doch war, jeden Tag die gleichen Runden zu laufen und zu sehen, wie überall neue Knospen und Blüten dazukamen. In unserer Nachbarschaft kannten wir in kürzester Zeit sämtliche Seitenstraßen, die wir vorher irgendwie noch nie zu Gesicht bekommen hatten. Irgendwie war das ein verspätetes, aber sehr intensives Kennenlernen mit unserem Viertel.

Ganz viel Zeit für DIY

Ich liebe es, mich kreativ auszutoben. Malen, Nähen, für all das fand ich im Frühjahr Zeit. Mein kleiner Bastel-Sekretär war quasi in Dauernutzung.

Reisezeit

Ja, in geringem Maße haben wir auch ein paar Reisen unternommen. Natürlich immer ohne großartig viele Kontakte, aber die Erleichterung, endlich mal die eigenen vier Wände verlassen und eine andere Umgebung sehen zu können, war ziemlich groß.
Wir waren dieses Jahr unter anderem in Mainz, Berlin, Wien und in der Schweiz unterwegs.

Mainz

In Mainz haben wir Freunde besucht, ehe es mit der Pandemie so richtig ernst wurde. Damals konnte sich noch keiner vorstellen, wie wir den Rest des Jahres verbringen würden.

Berlin

Auch die Reise nach Berlin im Sommer war ein Ausflug zu Freunden. Es war schön, mal wieder in Berlin zu sein – der letzte Besuch dort war tatsächlich schon eine ganze Weile her.

Wien

Wien war auch eine spannende Erfahrung, da ich dort ganz normal Homeoffice gemacht habe und abends ein bisschen was von der Stadt anschauen konnte. Das wäre in einem anderen Jahr sicherlich nicht so einfach möglich gewesen.

Schweiz

Es geht doch nichts über Sommer-Sonnenuntergänge, die man bei lauen Temperaturen draußen genießen kann – und zwar so lange, bis es wirklich ganz dunkel geworden ist. Und manche der Fotos könnten auch irgendwo im Süden Italiens entstanden sein, oder was meint ihr?

Bayerische Seen…
… haben wir natürlich auch dieses Jahr mit unserem Kajak unsicher gemacht. Mein Highlight: Ein Picknick auf dem Kajak auf dem Starnberger See. Grandios!

Nicht in Starnberg, aber mit richtigem Sandstrand – der Rothsee:

Und sonst so?

2020 war für mich und sicherlich viele andere auch das Jahr des Takeaway-Essens, der Video-Dates mit Freunden, des Homeoffice. Wer weiß, wann so eine Zeit wiederkommt und ob wir uns vielleicht nach etwas ruhigeren Wochen sogar zurücksehen werden?
Wer hätte gedacht, dass sich so etwas wie ein “Masken-Waschtag” mal etabliert? Bei mir zumindest war das der Fall… ;)

Vermisst habe ich dieses Jahr auf jeden Fall meinen Sport. Judo ist ein Kontaktsport, daher war er nur ganz eingeschränkt möglich. Zeitweise hatte ich echt wenig Verständnis dafür, warum man nicht zumindest mit einem festen Trainingspartner üben durfte. Die wenigen Wochen habe ich natürlich genossen – meine sportlichen Ziele mussten aber hinten anstehen. Eigentlich wollte ich dieses Jahr den 1. Dan machen, in einer Mannschaft kämpfen. Mal sehen, ob das nächstes Jahr klappt.

Seit dem Sommer (als ich keine Lust hatte, mich in die volle U-Bahn zu quetschen, um ehrlich zu sein) bin ich stolze Besitzerin eines vierzehn Jahre alten Autos. Es ist nicht besonders hübsch, aber es ist mein erstes, daher habe ich mich gefreut wie ein Schnitzel als ich in der KFZ-Zulassungsstelle saß. Die Sachbearbeiterin hat mich sicher für verrückt gehalten.

In der letzten Zeit war es hier ziemlich still, das lag daran, dass wir ein paar private Projekte umgesetzt haben. Beispielsweise haben wir renoviert – in unseren neuen Fußboden bin ich ganz verliebt.

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