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Wellness in Bad Hofgastein: Thermalquellen und Gasteiner Höhenweg

Über das wohl beste Geburtstagsgeschenk habe ich mich riesig gefreut: Ein Wellness-Wochenende in den Bergen. Juchu! An einem der schneereichsten Wochenenden Anfang des Jahres machten wir uns auf nach Österreich.

Bad Hofgastein liegt etwa 80 Kilometer südlich von Salzburg und ist von München aus in gut zweieinhalb Stunden zu erreichen.

Bad Hofgastein

Mit seinen knapp 7000 Einwohnern ist Bad Hofgastein ein überschaubarer Ort. Die meisten Besucher kommen zur Kur oder zum Wellnessurlaub, die Freizeit lässt sich aber auch beispielsweise mit Wandern oder Skifahren (zum Beispiel im Gasteinertal) füllen.

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts kam man auf die Idee, per Leitung das warme Thermalwasser aus dem Nachbarort Bad Gastein herüberzuleiten. 1828 begann man dann, die gut 7 Kilometer lange Leitung zunächst aus Holz zu bauen. Später wurde die Leitung mit Ton erneuert. Das Badegeschäft hat in dem Ort also bereits eine lange Tradition hinter sich.

Während früher das Wasser auf dem Weg nach Bad Hofgastein noch gute 12° Celsius herunterkühlte (von 47° auf nur noch 35° Celsius), fließen heute 1000 m³ Thermalwasser von Bad Gastein herüber. Pro Tag wohlgemerkt!

Hotel Sendlhof

Wie am Anfang dieses Posts schon erwähnt, habe ich diesen Urlaub von Phil zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich wusste also noch gar nicht, was mich eigentlich so alles erwarten würde!

Die Spannung war groß, musste aber bis zum nächsten Morgen durchhalten. Aufgrund von viel Schnee und Stau auf den Straßen haben wir statt zweieinhalb Stunden gute fünf Stunden gebraucht. Um elf Uhr abends hatten wir dann nur noch einen Wunsch: In ein weiches Bett fallen.

Am nächsten Tag wurde dann das Hotel “Sendlhof” ausgiebig erkundet. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Der Teppich trifft so gar nicht meinen Geschmack, aber der Hängesessel dafür umso mehr. In dem kann man es sich mit einem Buch gemütlich machen, ab und an in die Schneelandschaft nach draußen gucken und sich hin- und herwippen.

Entspannt haben wir uns aber nicht nur im Schaukel-Sessel, sondern auch im Wellness-Bereich.

In unserem Urlaubs-Paket waren ein Radon-Bad und eine Massage inkludiert, die wir natürlich genutzt haben. Das Radon-Bad glich einer großen Badewanne, aber ob es einem gesundheitlich etwas bringt, ist eher umstritten.

Ich habe es probiert und würde sagen: Muss man aus meiner Sicht nicht unbedingt machen. Nebenbei lief eine Entspannungs-CD, bei der ich das Gefühl hatte, dass ich ohne sie besser entspannen könnte. Ist vermutlich Geschmackssache – ich bin auch sonst nicht so der Badewannenfan. Meine Rückenmassage war hingegen Tipp-Topp.

Der Sauna-Bereich des Hotels ist verhältnismäßig klein, passt aber zur Größe des Hauses. Man fand immer irgendwo einen Platz, an dem man es sich gemütlich machen konnte. Freitagabend war deutlich weniger los als Samstagabend.

Im Saunabereich gibt es ein Dampfbad, eine finnische Sauna und eine Biosauna. Dieser ganze Bereich ist nagelneu und sehr modern gestaltet. Große Bildschirme spielen Aufnahmen von Schneelandschaften (ich habe mich gefragt, ob die Bilder sich dann je nach Jahreszeit anpassen?).

Außerdem findet sich draußen noch eine Schwitzhütte, die wir nicht ausprobiert haben.

Wer nach Abwechslung zur Sauna sucht, wird auch fündig: Ein Whirlpool, ein beheizter Innenpool sowie ein In-/Out-Schwimmbecken können planschend erkundet werden. Wer mag, kann auch noch eine Runde durch ein Kneipp-Becken staksen um den Kreislauf nach all der Entspannung wieder in Schwung zu bringen.

Zu einem perfekten Wellness-Verwöhn-Wochenende darf es dann gerne auch noch ein mehrgängiges Dinner sein. In unserem Fall ein Fünfgang-Menü teils vom Buffet, teils zum Wählen von der Karte (drei Optionen standen beim Hauptgericht zur Auswahl).

Gasteiner Höhenweg

Man kann ja nicht den ganzen Tag in der Sauna oder im Whirlpool liegen (warum eigentlich nicht? – kleiner Scherz). Nein, wir wollten ja schließlich auch noch ein bisschen den Ort erkunden.

Der Gasteiner Höhenweg führt an ein paar Cafés vorbei und bietet einen wunderbaren Ausblick über Bad Hofgastein. Leider war der Fußweg komplett zugeschneit, aber an der Straße entlang konnte man prima bergauf laufen.

Weiter unten findet ihr noch ein paar Eindrücke von unserer kleinen Winterwanderung.

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