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Sölden #2: Rodeln auf der Stallwiesalm

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Der zweite Tag des Sölden-Kurzurlaubs sollte ganz im Zeichen einer Winteraktivität stehen: Rodeln! Meine Recherche im Vorfeld wurde binnen Sekunden über den Haufen geschmissen, als uns im Hotel eine Rodelstrecke im „ruhigen“ Teil Söldens empfohlen wurde. Fahren auf der einen Seite des Orts unzählige Seilbahnen in das Skigebiet hinein, sieht die von der Ötztaler Ache getrennte, gegenüberliegende Seite des Tals tatsächlich äußerst beschaulich aus.

Über einen Winterwanderweg wollten wir knapp zwei Stunden zur Stallwiesalm hinaufwandern, um anschließend mit zwei Rodeln wieder hinunter zu sausen.

Schon beim Frühstück war klar: Ein absolutes Traumwetter erwartete uns am zweiten Tag in Sölden! Für Wanderung und Rodelabenteuer das perfekte Wetter.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Allerdings machte ich mir auch Gedanken: Sollte es ein Fehler gewesen sein nicht am heutigen super-duper-Sonnenschein-Tag zum Ice Q hochzufahren?

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Los ging die kleine Wanderung eigentlich direkt hinter dem Central. Einmal die hab gefrorene Ache überquert steht man bereits vor ein paar nach oben führenden Treppen.

Die Wanderung zur Stallwiesalm ist gut beschildert, war witterungsbedingt an der ein oder anderen Stelle aber doch etwas anstrengend. Hier und da war es rutschig oder der Weg nicht so gut sichtbar. Wie uns schnell klar wurde, handelt es sich im Sommer wohl um eine gewöhnliche Straße – sogar ein Bus scheint hier entlang zu fahren. Der Weg führte uns teils auf der Serpentinenstraße, teils durch kleine, verschnörkelte Waldwege weiter bergauf.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Keine Menschenseele begegnete uns beim Aufstieg: Der Tipp vom Hotel war wirklich Gold wert. Ganz in Ruhe genossen wir die atemberaubende Winterlandschaft und den Ausblick, der mit jedem Höhenmeter schöner zu werden schien. Plötzlich war Sölden unter uns kaum noch zu erkennen!

Im strahlenden Sonnenschein waren die (rodeltauglichen) Skiklamotten nach kürzester Zeit viel zu warm, obwohl wir teilweise durch beachtliche Schneemassen stapften. Die Woche zuvor musste es hier mehr als kräftig geschneit haben.

Ganze Paläste aus Eiszapfen kreuzten unseren Weg, und wir schlugen Wege durch eine fast mystische, winterliche Waldlandschaft ein. Hier hätte man ohne Probleme den ein oder anderen Disney-Film drehen können – ich war mir sicher, um die nächste Ecke würde ein verwunschener Palast oder – um doch etwas näher an der Realität zu bleiben – zumindest ein Reh auf uns warten.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

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Die letzten Meter wünschte ich mir sehnlichst eine ganze Kanne Wasser herbei, die zwei Stunden Wandern hatten uns durstig gemacht. Glücklicherweise eignet sich eine Alm ja hervorragend für solche Zwecke. Eine erfrischende Apfelschorle in der Hand, ließ es sich draußen in der Sonne sogar prima ohne Jacke aushalten.

Phil brachte es sogar fertig, einige Minuten im T-Shirt dazusitzen.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

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Sölden Stallwiesalm Rodeln

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Nun wollte aber doch endlich noch das Rodelabenteuer angetreten werden, also leihten wir uns bei der Alm zwei schicke Holzrodel aus. Den genauen Preis habe ich nicht mehr im Kopf, aber für unsere beiden Getränke und die Mieten der Rodel habe ich 20 Euro bezahlt.

Die Anweisung war einfach: Einfach unten an der Schranke abstellen. Bitte nicht in den Weg, manche Rodler können nicht so gut bremsen. Alles klar! Dann konnte es ja endlich losgehen.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Einige Teile der Abfahrt lassen einen rasch Geschwindigkeit aufnehmen, andere wiederum sind eher gemütlich. Wenn man es nicht arg eilig hat, und vor den engen Kurven brav bremst, kann man sicherlich 15 bis 20 Minuten den Berg hinuntersausen.

Die ganz harten schleppen den Rodel dann ein zweites Mal hoch… 😉 Wir begnügten uns mit einer einmaligen Abfahrt, die aber wirklich viel Spaß gemacht hat.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Besagte Schranke war nicht zu übersehen. Eine Pistenraupe mit Schlitten auf dem Dach markierte den Weg. Aha, wir waren also doch nicht die einzigen gewesen. Ein paar Holzschlitten standen bereits an der Seite. Wir packten unsere beiden noch dazu. Die restlichen Meter zurück zum Hotel mussten wir dann leider ohne fahrbaren Untersatz zurücklegen. Wie gern wäre ich auch noch die übrigen Kurven entlang geschlittert!

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Bis zum Abendessen war dann noch genug Zeit für eine zweite (wohlverdiente!) Runde Wellness… Wir wagten uns sogar nochmal kurz nach draußen, um Sölden in der Blauen Stunde von oben zu betrachten. Ein hübscher Anblick, wie der kleine Ort so da lag: Verschneit, immer dunkler wurde es außen herum, und immer mehr Lichter gingen an.

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Sölden Stallwiesalm Rodeln

Über das Dinner möchte ich gar keine großen Worte mehr verlieren: Geschwärmt hatte ich ja bereits am Vortag davon. Das Essen war köstlich, mit Liebe zum Detail angerichtet und der Service nach wie vor aufmerksam.

Am besten lasse ich hier Bilder sprechen:

Sölden Stallwiesalm Rodeln

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