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Sölden #1: Anreise im Das Central und Wellness

Kennt ihr das Gefühl, am Ende einer Reise unbedingt an den eben erkundeten Ort zurückkehren zu wollen? Vielleicht, weil man auf der Sightseeing-Liste nicht ansatzweise das gesehen hat, was man sich eigentlich anschauen wollte. Oder aber man hat sich dort einfach wohl gefühlt.

Mein letzter Besuch in Sölden war eine Mischung aus beidem: Natürlich gibt es in einem kleinen Örtchen nicht unendlich viel anzuschauen, aber dieser eine spezielle Platz ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich spreche vom Gipfel des Gaislachkogel, auf welchem das bekannte Restaurant Ice Q imposant aus den Schneemassen ragt.

Damals hatten wir so viel Pech mit dem Wetter gehabt, dass uns der dicke Nebel die Sicht komplett versperrt hatte. Ich fasste also den Entschluss: Hierhin muss ich unbedingt nochmal zurückkehren.

Anreise zum „Das Central“ in Sölden

Der andere Grund war, dass das 5*****-Hotel Das Central – mittlerweile haben wir ja relativ viele Wellness Hotels gesehen und ausprobiert – nach wie vor zu meinen Favoriten zählt. Und das meine ich auch so. Nun kann ich den Vergleich ziehen und weiß, dass der Service im ein oder anderen Hotel nicht ganz so perfekt war. Oder dass die Einrichtung hier und da vielleicht nicht meinen Geschmack getroffen hat. Auch daher plante ich im Hinterkopf bereits ein, dass mir gar nichts anderes übrig blieb als eines Tages nochmal nach Sölden zu fahren.

Apropos fahren: Phil hatte sich diesmal eine besonders außergewöhnliche Art der Anreise ausgedacht. Die fixe Idee, mit einem Auto mit Elektromotor mal in einen Wochenendurlaub zu fahren, hat ihn irgendwie nicht mehr losgelassen. Wie und womit wir letztendlich nach Sölden gekommen sind und ob die Anreise problemlos ablief, könnt ihr auf seinem Blog nachlesen.

Normalerweise laufen unsere Wochenend-Trips so ab, dass wir uns nach der Arbeit am späten Nachmittag in einen Mietwagen schmeißen und meist erst gegen 20 Uhr am gewünschten Ziel ankommen. Da ich bekanntermaßen aber eine kleine Leidenschaft für Sölden hege, warfen wir alle bisherigen Konzepte über den Haufen und fuhren bereits mittags gen Süden.

So kamen wir noch am helllichten Tage im Ötztal an. Das Hotel hatte bei unserem letzten Besuch bereits mit der Renovierung der Zimmer begonnen; mittlerweile sind diese alle fertiggestellt. Ebenso zeigt sich die Lobby in einem neuen Licht.

Familiensuite Ötztal im 5*-Hotel Das Central

Neugierig bezogen wir direkt unser Zimmer. Das Auskundschaften dauerte eine Weile, da wir eine der „Familiensuiten Ötztal“ bekommen hatten, die sage und schreibe 70m² misst. Der Satz, sich wie Zuhause zu fühlen, erhält damit gleich ganz neue Maßstäbe.

Eingerichtet sind diese Suiten in warmen Grautönen, die zum einen sehr klassisch und gemütlich-einladend wirken, zum anderen gut mit dem dunklen Holzboden harmonieren. Der Stil ist der gleiche wie beim letzten Besuch, allerdings hatten wir damals eine Chalet Ötztal Juniorsuite, wenn ich mich nicht komplett irre.

Seinem Motto „Alpine Luxury Life“ wird das Central sehr gerecht: Gleich zwei Badezimmer durften wir während unseres Aufenthalts unser Eigen nennen, hinzu kommt ein Wohnzimmer und ein begehbarer Kleiderschrank im Durchgang zwischen Schlaf- und Wohnbereich.

Ein großer Balkon verbindet die beiden Zimmer wiederum an der Außenseite und bietet einen Blick auf Söldens verschneite Berglandschaft (wie aus dem Bilderbuch).

Vor dem Abendessen hatten wir diesmal ausreichend Zeit für den Wellnessbereich.

Wellness im Hotel Das Central – Wasserwelt Venezia

Die „Wasserwelt Venezia“ erstreckt sich auf drei Stockwerke in zwei getrennten Bereichen. Der erste Bereich lockt mit einem großen, beheizten Schwimmbecken, in dessen Mitte eine (originale!) venezianische Gondel thront. Außenherum ist eine liebevolle und detailgetreue Wandmalerei, die Venedig zeigt. Der gesamte Bereich ist sehr angenehm beheizt, es gibt diverse, gepolsterte Liegen in einem orientalisch angehauchten Ruhebereich.

Oberhalb der Gondel findet sich eine der Saunen. Im Sommer hat man hier auch Zutritt zu einer Liegewiese im Freien. Wobei, ich glaube, den Zutritt hätte man auch im Winter, aber wer möchte schon im Badeanzug im Schnee stehen… 😉

Der zweite Spa-Bereich findet sich in der Tür gegenüber des Pools. Hier steht man wörtlich vor der Qual der Wahl, denn zehn Saunen und Dampfbäder warten darauf, ausprobiert und genossen zu werden. Die heißen Steine – eine Art Dampfbad – finde ich sehr entspannend, dort legt man sich in einem sehr abgedunkelten Raum auf eine warme Steinplatte und kann sich dann bei sehr warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit ausruhen. Danach läuft man am besten direkt eine Runde durch das Kneipp-Becken. Ich finde das jedenfalls immer sehr belebend.

Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich weitere Saunen (zum Beispiel ein Tepidarium und eine Infrarot-Sauna), die auch mit Badebekleidung betreten werden dürfen.

Wenn man es schafft, am kleinen Buffet mit Nüssen, Müsliriegeln und Tee vorbeizukommen ohne sich etwas mitzunehmen, stehen einem im unteren Stockwerk weitere Entspannungsmöglichkeiten zur Wahl. Dieses Areal erinnert an den Markusplatz – das Venedig-Motto setzt sich weiter fort. Die Saunen im unteren Bereich sind jeweils ohne Badekleidung zu betreten. Außerdem gibt es hier einen Whirlpool sowie weitere diverse Liegen. Weiter hinten befindet sich schließlich noch ein Ruheraum im asiatischen Stil.

Äußerst tiefenentspannt begaben wir uns schließlich zum Dinner, welches als Fünf-Gänge-Menü serviert wird. Man hat die Wahl zwischen zwei bis drei Alternativen pro Gang. Auch eine komplett vegetarische Option steht zur Auswahl.

Ein Blick in die Weinkarte lohnt sich übrigens ebenfalls. Der Service am Platz ist wirklich sehr gut – wie ich eingangs geschrieben hatte, habe ich das in so manch anderem Hotel ein wenig vermisst.

Schön, wieder hier gewesen zu sein. Die Erlebnisse von Tag zwei und drei teile ich dann in einem der nächsten Blogposts mit euch.

Auf Einladung des Hotel Das Central in Sölden. Vielen Dank! Mehr Informationen zum Central sind übrigens auf der Hotel-Website zu finden.

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