
Yesterday in the evening I attended Michael Michalsky’s StileNite. First we took many photos at the red carpet, afterwards we joined a really great event. The designer labels Roeckl from Munich and a label from Berlin, C’EST TOUT, presented their collections and we had the pleasure to see Marina and the Diamonds, Jessica 6 and Frida Gold live. Michalsky himself presented his collection at the end of the whole show. What a great evening! Enjoy the pictures! Oh and: Backstage impressions coming soon!
Bekanntermaßen hebt sich Michael Michalsky durch seine Vorstellung einer gelungenen Fashion Show immer von all den anderen Veranstaltungen ab, die ja fast alle im Zelt am Brandenburger Tor stattfinden. Zum sechsten Mal fand gestern Abend die StyleNite statt. Nachdem wir circa eine Stunde fleißig Promis am roten Teppich geknipst haben, begaben wir uns langsam aber sicher an den Hauptort des Spektakels. Im Tempodrom herrschte bereits ein reges Treiben und ich konnte noch einen richtig guten Sitzplatz in der dritten Reihe bekommen.
Die Eröffnungsshow präsentierte das Handschuh- und Accessoire-Label Roeckl aus München, die live von dem Musik-Trio Jessica 6 musikalisch und tänzerisch unterstützt wurde. Neben den Models selbst durften auch Tänzerinnen ihr Können beweisen und sogar Cancan tanzten, und präsentierten so eine insgesamt wirklich gelungene Show. Gleich im Anschluss gab es eine musikalische Einlage von Frida Gold.
Als nächstes war das Berliner Designerlabel C’EST TOUT an der Reihe, die ebenfalls eine gelungene Kollektion präsentierten. Direkt danach begeisterte noch Marina and the Diamonds mit ihrer Aufführung. Das Ende der ganzen Show machte natürlich Michalsky selbst und brachte damit ein Top Event zu Ende. In seiner Show lief übrigens Andrej Pejic, das androgyne Männermodel. Auch 2011 war er schon bei einer Michalsky StyleNite zu Gast. In der Tat hätte ich ihn auf den ersten Blick gar nicht erkannt, so getarnt durch die weibliche Haartracht. Gewundert hatte ich mich lediglich über die freizügige Präsentation.
Der gesamte Abend stand unter dem Motto “Lust”, da Michael Michalsky der Meinung ist, diese wäre im Moment in unserer Gesellschaft nicht sehr präsent. Bei der StyleNite war ich zum ersten Mal dabei und es war ein großartiges Event.
Achja: Backstage Impressionen folgen bald! :)




Frida Gold:

C’EST TOUT:




Marina & The Diamonds:


Michalsky:





Above: Andrej Pejic



Pictures (c) fashionvictress.com / killerwal.com

Patrick Mohr was my last show today. This time, enfant terrible Patrick Mohr showed a quite casual and wearable collection, far away from his past vanguard presentations. The collection included also men’s wear (as always) and was quite sportive with asymmetrical details in the colors grey and black, but refreshed by a dark red. In many pieces, he used his characteristical triangle pattern. I am very excited which role Patrick Mohr will play next time – the motto of this show was “A Newborn Identity” – right to the point. Pictures taken by me this time. How do you like it?
Patrick Mohr ist die letzte Show, die ich heute besucht habe. Übrigens war ich diesmal wieder Fotograf! Nun aber erst einmal zur Show von Patrick Mohr. Im Gegensatz zu den meisten anderen Designern präsentierte der exzentrische und auf jeden Fall beliebte Designer sowohl eine Damen- als auch Herrenkollektion. Insgesamt war die Kollektion sehr leger angehaucht, teilweise kann man auch von sportlich sprechen: Die Herren trugen sogar Sneakers. Ich würde im Groben eher von Basic-Teilen sprechen. Damit rückt sich Patrick Mohr selbst in ein ganz neues Licht: Vom avantgardistischen Skandaleur entwickelte er sich nun zu mehr Mainstream weiter. Bisher wurde der exzentrische Patrick Mohr von der Mode-Branche entweder geliebt oder gehasst – man wird sehen, welcher Rolle sich Mohr in der nächsten Fashion Week hingibt. Ich bin gespannt! “A Newborn Identity” betitelte sich ganz treffend die präsentierte Kollektion.
Während die Models aus der Herren-Riege sich allesamt mit Vollbart präsentierten, wurde den Damen-Models auffälliges Augen-Make-Up aufgepinselt. Dazu gab es meist das für Mohr spezifische Dreieckssymbol auf den Kleidungsstücken zu sehen, das ein wiederkehrendes Element in den Kollektionen des Münchners darstellt. Eines der außergewöhnlichsten präsentierten Teile war diesmal wohl ein grauer Overall, ebenfalls mit Dreiecken versehen. Neben grau spielte auch schwarz und vor allem eine große Rolle in dieser Show. Mein Favorit war eine dunkelrote Hose mit gerafftem Bund, die zu einem hellen Camel-farbenem Mantel und einem schwarzen Kurzcardigan vorgestellt wurde. Sportlich-Casual mit interessanten Elementen, welche die neue Ästhetik interessanter gestalten, wäre eine treffende Bezeichnung für die Herbst-/Winterkollektion.

















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Lena Hoschek was the second show on Wednesday and even if I didn’t attend the show due to the fact I was still sitting in my airplane, I really have to show you these amazing photos of a wonderful collection. Enjoy!
Romantisch-verspielt zeigte sich Lena Hoschek mit ihrer Show am Mittwoch einmal wieder von ihrer besten Seite. Ihre Kollektion ist immer wieder ein kleines Highlight für mich und auch diesmal haben mir die Kleider sehr gut gefallen. Mit ihren 1920er-Jahre angehauchten Kreationen und der hübschen Laufsteg-Dekoration hebt sie sich deutlich von den anderen Präsentationen ab. In ihrer Show zeigte Lena Hoschek auch mit Abstand am meisten Looks, ich glaube es waren über 60.
Die aufwendige Präsentation enthielt viele unterschiedliche und mitunter verspielte Muster wie Polka-Dots und Blümchen unterstützten die schöne Show. Die Liebe zum Detail und eine unglaubliche Eleganz, die von den Looks ausgeht, zeugen davon, wieviel Arbeit in diese Kollektion gesteckt wurde. Aber seht euch am besten die wunderschönen Fotos an und überzeugt euch selbst!
















Pictures (c) fashionvictress.com / killerwal.com

Am ersten Tag habe ich es zu einigen Schauen gar nicht geschafft, da ich erst um 15 Uhr angekommen bin. So war Dimitri die erste Show, die ich besuchen konnte. Meine Favoriten möchte ich euch trotzdem nicht vorenthalten, denn Phil hat wirklich einen großartigen Job gemacht und tolle Bilder geknipst.
On my first day of Fashion Week Berlin I was not able to visit all the shows, because I arrived only at 15.00 and made it just in time to the Dimitri show. But I will of course show you my favorite looks from all the shows, even if I didn’t attend them, because Phil did a really great job and took perfect pictures.
Die Eröffnungsshow auf der Mercedes Benz Fashion Week Berlin im Januar übernahm Escada Sport und startete die Modewoche der Hauptstadt mit allem, was dazu gehört: Eine volle Show, hohes Promi-Aufgebot und eine ausgewogene Präsentation auf dem Laufsteg. Der eher konservative Gesamteindruck der Kollektion wurde durch ein paar interessante Schnitte wieder wettgemacht. Dabei bleibt alles absolut im tragbaren Bereich. Interessant fand ich zum Beispiel ein schwarzes Cape oder eine knielange Fellweste. Ein wenig vermisst habe ich das Element “Sport” bei Escada Sport, vielleicht möchte das Label da aber auch gar nicht so wörtlich genommen werden.
The opening show of Mercedes Benz Fashion Week Berlin in January was operated by the label Escada Sport which started with everything you would expect: A full show, celebrities and a nice and elegant presentation.












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The presentation of the label Blame which I visited right after Anja Gockel was not a runway show, but a smaller show in the Fashion Week Studio. Enjoy the pictures :)
Direkt im Anschluss an Anja Gockel schaute ich kurz im Studio vorbei, um mir die Präsentation des Labels Blame anzusehen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, kennt Blame sicherlich bereits: Nach einem Lookbook und einem Showroom in der letzten Saison ist dies nun die bereits dritte Kollektion, die die beiden Designerinnen Sarah Büren und Sonja Hodzode vorstellen.
Nacheinander schwebten die Models hinter einer schwarzen Wand hervor, um auf ihren Podesten zum Stehen zu kommen. Der Blick war nach unten gerichtet, die Stimmung allgemein ein wenig melancholisch angehaucht. Unter anderem arbeitete das Designer-Duo mit floralen Prints, den Farben Altrosa und Neongelb und schweren grauen Stoffen. Aufgepeppt wurde die Kollektion mit auffallenden Details wie kleine Steinchen, High-Waist Röcken, Mustern und interessanten Rückenausschnitten.
Eine schöne und stimmige Präsentation hat das Label Blame diesmal hingelegt – ich bin gespannt auf mehr!












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