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Ihr kennt doch sicher diese süßen Lebkuchenherzl-Taschen, die man sich passend zu seinem Dirndl unter anderem auf der Wiesn kaufen kann? Leider sind die tollen Dinger großteils grässlich verarbeitet und mit 20-30 Euro für so ein bisschen bestickten Stoff auch nicht gerade günstig.
Passend zu meinem rosa Dirndl habe ich ja bereits eine Lebkuchenherzl-Tasche genäht, nur passt die leider gar nicht zu meinem anderen, türkiesblauen Dirndl. Also habe ich mich bei dem Mistwetter am Sonntag hinter die Nähmaschine geklemmt und ein wenig gebastelt.


Diesmal habe ich auch eine richtige Anleitung gemacht und ein Video dazu gedreht. Deshalb erzähle ich an dieser Stelle auch noch nicht ganz so viel und vertage eine ausführliche Vorstellung inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung. Im Übrigen habe ich nur Stoffreste benutzt, also nichts neues dazu gekauft! So hat mich die Tasche gar nichts gekostet.
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Liebe Madln, ein Zebra-Glitzer-Dirndl geht als traditionelle Tracht genauso wenig durch wie eines aus gländender Plastiktischdecke (schon gar nicht wenn diese pink-weiß-kariert ist) und eine kurze Leder-Hotpants zu Netzstrumpfhosen sieht auch aus, als hätte man sich eindeutig im Event geirrt.
Bei der Länge sind manche ein wenig kritisch – viele würden meine knapp knielangen Dirndl als zu kurz bezeichnen. Ich bin da etwas offenherziger, aber der Po sollte dann vielleicht doch komplett verdeckt werden… Ach und, die Kombi mit der Strickmütze und den Strickkniestrümpfen zu Gummistiefeln sollte man vielleicht auch nochmals überdenken (immerhin war es ja heute gut 25 Grad warm).
A dirndl (traditional dress) in glittering zebra fabric isn’t as traditional as one made of plastic (even worse if it’s pink-white) and if you wear leather hotpants with meshed tights someone might think you are at the wrong event. In terms of length some people are very sceptical. I’m a little more uncritical as my dirndl only are knee-length – but please, it should at least cover the whole bottom…
Oh, and maybe the girl who combined her dirndl with a woolen hat and woolen knee-high socks in rubber boots should maybe rethink her look (especially if it was 25 degrees today!). If you don’t wear anything of the mentioned looks you should probably have a nice stay at the Oktoberfest.
Dann steht einem modisch korrektem Wiesn-Besuch auch kaum mehr was im Weg. Soviele Modesünden gleich am ersten Tag – da muss ich doch unsere Touristen loben, die das teilweise besser mit der Tracht hinbekommen als unsere Einheimischen… Wo wir gerade dabei sind – wir haben doch tatsächlich zwei junge Damen in japanischer Tracht gesehen (wie authentisch, kann ich leider als Laie nicht beurteilen). Trotz meiner kritischen Worte sieht man doch größtenteils wunderschöne Wiesn-Outfits herumlaufen, und das in den unterschiedlichsten Varianten, Stilrichtungen und Farben. So, genug geplaudert – jetzt wünsch ich euch allen ein schönes Oktoberfest 2011. Zeigt doch mal, was ihr so getragen habt!
By the way, we spotted two japanese girls in their own traditional clothing too. They were looking really pretty. Despite my critical words I saw loads of wonderful looks today, in every shape, style and color. I hope you’ll have a good time at this year’s Oktoberfest. Feel free to show me what you were wearing!





I was wearing:
Dirndl – Angermaier
Bag – selfmade by me

Eine Reise ist doch am schönsten, wenn man die Eindrücke mit Freunden teilen kann. Daher verschlug es uns zu viert an den Gardasee. Von München aus ist man sehr schnell mit dem Auto dort.
Wir waren ein Wochenende in Riva del Garda. Hier sind alle Blogposts in der Übersicht:
– Tag 1: Ein Abend mit Freunden
– Tag 2: Riva del Garda & Ein Tag am See
– Tag 2: Abendessen in Riva del Garda
– Tag 3: Heimreise

Die Zeit verging wie im Flug und ehe wir uns versahen, war schon der dritte und letzte Tag gekommen. Wir wurden von der Sonne – ach, seien wir ehrlich – von der Kirchturmglocke (die ca. 5 Meter von unserem Fenster entfernt war) geweckt und starteten dann recht früh mit einem leckeren Frühstücksbuffet in unseren letzten Tag.
Den Vormittag verbrachten zuerst wieder am See und sonnten und entspannten uns ein wenig. Nach einem späten Mittagessen traten wir dann auch schon unsere Rückreise an. Der Trip war jeden Cent wert und ich freue mich schon auf Venedig in gut einem Monat – da muss ich Bella Italia nicht für all zu lange Zeit Leb Wohl sagen.
Da ich den Post vom zweiten Tag nicht unnötig aufbauschen wollte, habe ich am Nachmittag einen Cut gemacht. Der zweite Teil des zweiten Tages ist daher in diesem Beitrag zu lesen.
Tagsüber war ein Teil von uns noch zur Chiesa di Santa Barbara gewandert, zwei blieben in der Stadt Riva um ein Eis zu genießen. Die Chiesa liegt noch höher auf dem Berg als die Bastione – sie ist eine kleine Kapelle, die im oberen Drittels des Berges liegt.
