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Wie in meinem letzten Eintrag berichtet, war ich ja am letzten Wochenende in Barcelona. Allerdings haben wir nicht nur am Strand gelegen, auch wenn sich das wirklich angeboten hätte, bei dem Wetter. :)
Nein, wir haben auch ein bisschen an unserer kulturellen Weiterbildung gearbeitet und drei Bauwerke des Künstlers Antoni Gaudi angesehen, nämlich die Sagrada Família, die Casa Milà und die Casa Batlló.

Die nächsten beiden Bauwerke, genauergesagt Häuser, die wir gesehen haben, sind ausnahmsweise mal fertig gebaut :)



Die Casa Batlló hingegen, erbaut um 1877 und komplett umgebaut 1906, sieht ganz anders aus, schon fast ein wenig surrealistisch (Anm.: Der Surrealismus war auch um diese Zeit) und befindet sich in der Nähe des Placa de Catalunya. Das ganze Haus soll einen Drachen darstellen (die Galerie im ersten Stock ist das Maul) und die einzelnen Balkone sind als Totenköpfe zu identifizieren. Man kann also auch mit Gebäuden Geschichten erzählen… Das Haus ist sehr bunt und ich bin wirklich froh, es bei Nacht in schönster Beleuchtung gesehen zu haben.
Aber auch den Park Güell möchte ich mir unbedingt einmal ansehen!

Da bin ich wieder. Zurück von meinem Zwei-Tages-Trip nach Barcelona.
Um es kurz zu machen: Es war einfach herrlich! Die Sonne, das Meer, der Strand – das alles hat einfach so gut getan, nachdem unser Sommer ja mal wieder nicht so prickelnd ausgefallen ist. Aber von vorn.
Wie schon beim letzten “Ausflug” nach London starteten wir den Tag relativ früh, um in Bad Wörishofen (also kurz vor Memmingen, unsrem Ziel) noch einen Abstecher zum Frühstücken bei Burger King zu machen.
Nach einer Runde Bagels für alle legten wir noch das kurze Stück zum wirklich putzigen “Allgäu Airport” zurück und kamen nach einiger Anstehzeit (man merkt doch deutlich den höheren Verkehr in der Sommerzeit) problemlos durch die Security.
Genauso ohne Probleme verlief auf der knapp 1,5-stündige Ryanair-Flug (nur echt mit Fanfare! :D) nach Girona und die darauffolgende Busfahrt nach Barcelona . Dank der zu frühen Ankunft unseres Fluges konnten wir sogar noch einen früheren Bus als erwartet nehmen!
Wie ich ja schon angekündigt habe, werde ich ab morgen in Barcelona sein. Schließlich sehne ich mich schon so sehr nach Sonne, die sich hier in Deutschland einfach viel zu oft hinter großen, dunklen Wolken versteckt.
Natürlich freue ich mich schon auf die große Sehenswürdigkeit der Stadt: Die Sagrada Familia.
Als ehemalige Kunst-LKlerin habe ich bis her sowieso viel zu wenig architektonische der Neuzeit gesehen, da kommen doch die Werke von Gaudí gerade recht.
Wenn ihr euch mal den Umfang unseres Gepäcks genauer anschauen wollt, dann könnt ihr ja mal bei Phil vorbei schauen. Der absolute Wahnsinn, wie leicht bepackt man heutzutage in den Urlaub fahren kann. Mehr als ‘nen Rucksack braucht man nicht. Schließlich fliegt man/frau heutzutage “mal eben” zum Baden übers Wochenende nach Barcelona. Fotos und einen Bericht gibts natürlich später! :)
Auf gehts in die Sonne!
Bis bald!
Eigentlich kommt es mir fast falsch vor, eine kleine Rezension darüber zu schreiben. Man kann es eh nicht beschreiben. Andererseits muss ich doch ein paar Worte dazu loswerden, deshalb kann ich nur soviel sagen: Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen.

Mancher mag nun meinen, dass es vielleicht daran liegt, dass ich schon lange überhaupt kein Buch mehr gelesen habe (was ich wohl oder übel zugeben muss, ja, ich schäme mich…), aber das kann ich absolut ausschließen. Ich konnte den ersten Band “Bis(s) zum Morgengrauen” einfach nicht mehr weglegen, als ich ihn einmal angefangen hatte: Weder in der UBahn noch nachts um 1 Uhr wollte dieses verdammte Buch aus meiner Hand. Bis ich es schließlich binnen zwei Tagen verschlungen hatte…
Und einen Tag später den zweiten Band (“Bis(s) zur Mittagsstunde”) kaufte! Insgesamt fand ich ihn nicht ganz so gut wie den ersten Band, aber das Buch schafft es trotzdem während der ganzen Zeit eine solche Spannung beizubehalten, dass ich es auch nur schwer aus der Hand legen konnte. Die letzten drei bis vier Kapitel holten dann aber alles wieder auf, sodass ich eigentlich nicht behaupten kann, dass der zweite Band schlechter sei als der erste. Einfach nur… Anders. Den dritten Band habe ich mir schon zugelegt und ich fürchte, auch auf den vierten Band werde ich nicht verzichten können.
Die Verfilmung des ersten Teils der Twilight-Reihe habe ich mir noch nicht angeschaut und weiß auch ehrlich gesagt nicht, ob ich es tun soll. Die Schauspieler sehen überhaupt nicht so aus wie ich es mir vorgestellt habe und das gleiche habe ich auch schon von mehreren Leuten gehört. Was meint ihr dazu, wer hat den Film schon gesehen? Ich glaube einfach nicht, dass er mit den Büchern mithalten kann… Das ist wohl das leidige Thema bei Verfilmungen: Die Bücher sind meistens besser.
Irgendwann muss man sich ja mal kulturell weiterbilden. Meine Kunst-LK-Zeiten liegen nun (leider) schon mehr als ein Jahr zurück und seitdem habe ich keine Ausstellung mehr besucht. Eine Schande, die ich nicht auf mir sitzen lassen wollte! Deshalb verbrachte ich heute ein paar Stunden in der Jean Dubuffet Ausstellung in der Hypo Kunsthalle in München (in den “Fünf Höfen”).


Die Ausstellung war zwar wie gewohnt sehr teuer (Erwachsene 8 €, Schüler/Studenten 4€, Schüler in Schulklassen 0,50 €) – so zahlte ich also 16mal soviel wie beim letzten Besuch – aber die Ausstellung war es wirklich wert.
Dubuffet, quasi der Erfinder der “Art Brut“, hatte sehr interessante Arbeitstechniken: Am besten gefielen mir die Werke in denen er Sand mit Ölfarben vermischte und ein Werk aus Alufolie auf Leinwand. Ansonsten hat Dubuffet sehr viele Assemblagen erstellt und auch einige Skulpturen aus Pappmaché.
Außerdem wurde in der Ausstellung ein Film von Dubuffet gezeigt, der einige dadaistische Ansätze hatte. Ich hätte ihn schon fast als lustig empfunden, aber Dubuffet betonte definitiv, dass er bei seinen Werken niemals an Humor gedacht hatte. Meiner Meinung nach hat er sich aber größte Mühe gegeben, den Film so verrückt und anders wirken zu lassen, wie nur möglich.

Alles in allem eine sehr interessante Ausstellung. Zuletzt hatte ich mir in der Ausstellungshalle bei den Fünf Höfen “Mark Rothko” angesehen und ich war heute nicht weniger begeistert wie damals. Mein persönliches Fazit: Ich sollte vielleicht doch öfter mal eine Ausstellung besuchen. Vor allem von Künstlern, die man kennt. Es lohnt sich! :)
Für Interessierte: Die Ausstellung läuft noch bis 30. August.