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Fuerteventura #2: Parque Natural de Dunas de Corralejo

Unseren ersten Tag auf Fuerteventura verbrachten wir entspannt am Pool. Nur nach Corralejo sind wir kurz reingefahren, um ein bisschen was einzukaufen, schließlich hatten wir ja eine eigene Küche und wollten uns bewusst die Zeit nehmen, ausgiebig zu kochen.

Jeden Tag starteten wir mit einem leckeren Frühstück vom Buffet. Zwar hatten wir eine eigene Küche, aber zu einem entspannten Urlaub gehört ein ausgiebiges Frühstück vom Hotelbuffet, wenn es denn schon vorhanden ist. 😉

Die Umgebung in der Nähe unseres Hotels erkundeten wir erst an unserem zweiten Tag. Unsere Ferienvilla lag etwas außerhalb Corralejos und auch nicht in nächster Nähe zur Küste. Daher empfand ich die Umgebung als sehr ruhig – genau so hatten wir uns das vorgestellt, als wir uns für diese Ferienanlage entschieden hatten.

Nahe Corralejo befinden sich Sanddünen, die nicht wie landläufig vermutet von herübergewehtem Saharasand geformt wurden. Stattdessen ist der weiche, helle Sand aus zermahlenen Muschelschalen entstanden.

Die spektakuläreren Dünenformationen waren für uns zu weit weg, um zu Fuß hinzulaufen. Wir konnten aber die etwas weiter abseits gelegenen Ausläufer bequem fußläufig erreichen. Also machten wir uns auf zu einem kleinen Spaziergang.

Parque Natural de las Dunas de Corralejo

Von der ohnehin spärlich bebauten Gegend rund um unsere Hotelanlage machten wir uns in Richtung Meer auf. Hauptsächlich wollte ich unsere neue Kamera testfahren, denn genau für diese Reise hatten wir sie ja noch kurzfristig angeschafft.

Ich suchte also vor allem nach Motiven, bei denen ich mit dem Fokus spielen und den Autofokus sowie die Tiefenschärfe des ebenfalls neuen Objektivs ausprobieren konnte.

Vor allem die Kakteen hatten es mir angetan, die größtenteils prachtvoll aufgeblüht waren. Ich kannte die Insel bislang nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die Blütenpracht gen Sommer abnimmt.

Sobald man freien Blick auf die Küste hatte, sieht man zwei Inseln vor Fuerteventura liegen: Näher dran zuerst Lobos, eine kleine Insel die wir in den kommenden Tagen auch noch besuchen werden. Dahinter etwas weiter entfernt dann Lanzarote. Kurz hatten wir überlegt, einen Tagesausflug nach Lanzarote zu unternehmen, aber das wäre der Insel sicher nicht gerecht geworden. Den Besuch haben wir daher auf eine separate Reise aufgeschoben.

Schon am Rande der Dünen beginnt der Parque Natural de Corralejo, der auf einem verwitterten Schild ausgewiesen wird. Das Gebiet der Wanderdünen heißt El Jable.

Wanderdünen – El Jable

Die Dünenausläufer in dieser Gegend sind teilweise bewachsen und sehen nicht so arg nach Wüste aus, wie die größeren Dünen.

Insgesamt ist der Naturpark etwa elf Kilometer lang. Viele Pflanzen oder Tiere gibt es hier nicht – die Gegend wirkt wie eine große Steppe. Das Ende liegt zumindest in der Längsrichtung weit entfernt und ist nicht ersichtlich.

Fasziniert hat mich auch, wie wenig hier los war. Nur zwei Leute kamen uns entgegen, und das war’s auch schon. Auch bei den größeren Dünen, die wir ein paar Tage später angeschaut haben, ist kaum jemand unterwegs. Vermutlich ist das in der Hauptsaison auch wieder anders, das weiß ich nicht – aber die Nebensaison ist dann umso empfehlenswerter.

Sonnenuntergang auf der Terrasse unserer Villa

Zum Sonnenuntergang waren wir wieder zurück im Hotel, gönnten wir uns auf unserer Dachterrasse ein Glas Wein und leckere Spaghetti Frutti di Mare. So sieht Urlaub aus, oder nicht?

Alle weiteren Posts zu dieser Reise findet ihr hier: Fuerteventura

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