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Prag #2: Prager Burg, Stadtteil Hradschin, Moldau-Bootsfahrt

Direkt neben den Vrtba-Gärten (s. Teil 1) beginnen die Straßen eine ordentliche Steigung zu entwickeln. Wohin? Zur Prager Burg natürlich! Teilweise wird ein großer Teil des Höhenunterschieds aber auch über Treppen zurückgelegt. Während man sich so der Burg nähert, wird der Ausblick zugleich imposanter.

Dass das Burgareal auf dem Berg Hradschin nicht nur den über das Stadtbild herrschenden St.-Veits-Dom beherbergt, wusstet ihr sicher bereits. Aber war euch auch bewusst, dass es sich dabei um das größte geschlossene Burgareal der Welt handelt? Diese Tatsache wird einem recht klar, wenn man – wie wir – dem Irrglauben verfallen ist, dass ein paar Stunden locker ausreichen sollten, sich alles anzusehen.

Wir starteten mit einem Rundgang durch die Straßen rund um die Burg herum. Zum Beispiel hätten wir hier den Palais Schwarzenberg, der durch seine bemalte Fassade auffällt. Die Bemalung lässt die Mauern dreidimensional wirken. Seit 2002 beherbergt das Haus eine Kunstgalerie und gehört zur Nationalgalerie Prag.

Gegenüber befindet sich das Erzbischöfliche Palais, das im Barockstil erbaut wurde. Der Name täuscht nicht: Tatsächlich ist das Gebäude die Residenz der Erzbischöfe von Prag.

Mit seiner barocken/klassizistischen Fassade in goldenen Farbtönen ist der Toskana Palais meiner Meinung nach eines der schönsten Gebäude im Stadtteil Hradschin.

Da sich der Tag bereits dem Ende zuneigte und der nächste Morgen überaus regnerisch zu werden schien, verschoben wir den Besuch des St.-Veits-Doms und begaben uns lieber auf die Suche nach etwas Essbarem. Bei den (mit Sicherheit für Touristen erbauten) kleinen Hütten vor dem Burgareal wurden wir fündig: Trdelnik (oder Baumstriezel) ist ein mit Zucker versehener gebackener Hefeteig, der zwar mächtig süß ist, aber nun mal leider auch sehr lecker. Ich kenne das Gebäck auch als Kürtőskalács (ungarisch), das Phil mir immer von der CMT bzw. dort vom Stand des ungarischen Fremdenverkehrsamts mitgebracht hat. Sehr lecker! So waren wir gut gestärkt für den beschwerlichen Abstieg 😉

Da ich einen separaten Post über die Restaurants, Cafés und Bars in Prag schreiben werde, die wir getestet haben, lasse ich den ersten Tag an dieser Stelle enden.

Eine Schifffahrt, die ist lustig…

Der zweite Tag begann genauso vielversprechend, wie es der Wetterbericht vorhergesagt hatte: Mit Dauerregen. Wir ließen uns daher beim Frühstück extra viel Zeit und entschieden uns dann für eine Stadtrundfahrt mit einem der Hop-on-Hop-off-Anbieter. Wir wählten den Anbieter „Hopon-Hopoff“, die mit kleineren gelben Bussen durch die Stadt fahren. Ehrlich gesagt haben wir auch nicht sehr viel Zeit in den Vergleich der Anbieter investiert. Für uns war jedenfalls alles drin, was wir uns wünschten: Eine großzügige Fahrt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die wir zwar am Vortag schon alle angeschaut hatten – aber so konnten wir uns per Kopfhörer noch etwas über die Geschichte der Orte anhören. Zudem gab es eine Bootsfahrt, die wir am Abend, wenn sich das Wetter bessern sollte, machen wollten.

Da wir wirklich nichts gravierend anderes unternommen hatten, wie am Vortag, erspare ich euch wackelige und verregnete Fotos aus dem Sightseeing-Bus.

Stattdessen kommen wir lieber gleich zu der Bootsfahrt, die wir am Abend unternommen hatten. Der Wetterbericht hatte untertrieben: Es sollte eigentlich nur aufhören, zu regnen. Stattdessen verzogen sich die Wolken komplett und brachten wieder blauen Himmel zum Vorschein. Besser hätten wir es nicht treffen können!

Die Fahrt über die Moldau liefert nochmal eine andere Perspektive auf die schönen Gebäude an den Ufern des Flusses. Natürlich passiert man etwa die Karlsbrücke und macht auf Höhe der Insel Kampa wieder kehrt.

Hier übrigens noch ein paar interessante Bauwerke aus der Prager Altstadt, an denen wir auf dem Rückweg vorbeikamen:


Das Rudolphinum


Der Wenzelsplatz


Prager Altstadt


Der Prager Pulverturm

Am dritten Tag ging es hoch hinaus – dazu aber mehr im nächsten Post!

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2 comments on “Prag #2: Prager Burg, Stadtteil Hradschin, Moldau-Bootsfahrt

  1. Vicky says:

    Ok. Ich muss echt Mal wieder nach Prag! Ich war vor zehn Jahren das letzte Mal da!

    ganz liebe Grüße,
    Vicky

    ❥ Vicky | The Golden BunInstagram TGB

  2. Ja, lohnt sich echt! Warte noch auf meinen Food Guide 😀