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Outfit: Spitzentop und Plissée-Rock

Puh, da habe ich mir einen ganz schön ruhigen Start ins Jahr 2018 gegönnt. Mein letzter Post ist tatsächlich schon über zwei Wochen alt und wurde noch im alten Jahr veröffentlicht.

In diesem Sinne also: Happy New Year!

Aber egal – ein bisschen Digital Detox kann ja nicht schaden, oder was meint ihr? Diesen „Luxus“ kann ich mir vermutlich nur erlauben, weil ich kein Vollzeitblogger bin. Vollzeit zu bloggen – für mich persönlich immer noch unvorstellbar. Dazu mache ich meinen Job zu gern. Auch die Arbeitswelt an sich – Kollegen um sich zu haben, Karrieremöglichkeiten, ein festes, regelmäßiges Einkommen – möchte ich nicht missen wollen.

Daher habe ich überlegt, ab und zu meine Gedanken zum „Leben als Nicht-Vollzeitblogger“ aufzuschreiben. Vielleicht wird ja eine kleine Kolumne daraus. Schließlich gibt es genug Posts dazu, die von Vollzeitbloggern verfasst wurden, also warum nicht auch einmal die andere Seite beleuchten?

Wann produziere ich Content?

Eigentlich die zentrale Frage. Wie komme ich eigentlich an Content? Wenn es um Outfit-Bilder geht, komme ich momentan allenfalls am Wochenende dazu, Fotos zu machen. Im Winter ist es längst dunkel, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme.

Und wenn am Wochenende das Wetter nicht mitspielt (oder ich einfach keine Lust habe, bei Schneeregen rauszugehen um ein vermutlich nicht ganz wettergerechtes Outfit abzulichten), dann vergehen schon mal ein paar Wochen bis zum nächsten Outfit-Post.

Zum Schreiben von Blogposts habe ich unter der Woche in der Regel keine Lust. Wenn ich acht Stunden oder länger am PC gearbeitet habe, möchte ich im Feierabend nicht auch noch damit weitermachen. Bleibt also das Wochenende übrig, das klappt auch ganz gut.

Vorteile des Hobby-Bloggens

Die Freiheit, zu bloggen wann ich dazu Lust habe, und worüber ich möchte, ist für mich der größte Vorteil des Hobby-Bloggens. Wenn ich Kooperationsanfragen bekomme, kann ich frei entscheiden, ob ich gerade Zeit und Mühe investieren möchte (was ich momentan eher selten mache, selbst wenn das Produkt zum Blog passen würde).
Das hat einerseits zur Folge, dass ich hauptsächlich nicht-gesponserten Content posten kann und mich damit authentischer fühle.

Andererseits bin ich überhaupt nicht abhängig von der Gunst irgendwelcher Sponsoren oder Kooperationen. Wenn nichts reinkommt – auch gut.

Anfangs war es schon ein wenig hart, zu sagen, dass mir jegliche Likes etc. komplett egal sind. Aber mittlerweile bin ich wirklich an diesem Punkt angekommen. Falls Instagram mal wieder seinen Algorithmus ändert, ist mir das pupsegal. Davon abgesehen: der Blog an sich bekommt ja trotzdem genauso viele Klicks.

Ich habe länger darüber nachdenken müssen, ob es denn Nachteile für mich persönlich gibt, nicht Vollzeit zu bloggen. Es sind mir ehrlich keine eingefallen. Ich kann so viel Zeit in den Blog stecken wie ich möchte, muss aber nicht, wenn ich gerade andere Prioritäten setzen möchte. Auch wenn ich privat verreise, ergibt sich meist Content für den Blog, da ich ja ohnehin gerne hochwertige Fotos mache. Ich muss aber nicht zwingend über etwas Bestimmtes schreiben, und wenn ich spontan entscheide lieber den Urlaub zu genießen und kein einziges Bild zu knipsen, ist das auch in Ordnung.

Das einmal zu realisieren, hat mir unglaublich den Druck genommen. Mein Blog bekommt genauso viele Klicks, wenn ich nur einmal alle zwei Wochen etwas poste, wie früher, als jeden zweiten Tag ein Post rausging. Ich erkläre mir das so, dass ihr Leser gar nicht die Zeit habt, so viele Artikel zu lesen.

Das einzige, was mich ein bisschen nervt: Auch wenn ich nur eine einzige bezahlte Kooperation im Jahr hätte, muss das trotzdem in die Steuererklärung mit rein. Ein riesen Aufwand für ein paar zusätzliche Euro. Aber gut, das lässt sich nun mal nicht umgehen.

Übrigens seht ihr auf den Fotos ein für mich übliches Business-Outfit. Diesmal ganz in schwarz mit Spitzen-Oberteil kombiniert zum Plissée-Rock. Im Büro würde ich die Stiefel dann noch gegen Pumps tauschen. Je nach Laune ziehe ich jetzt im Winter einen Blazer oder eine Strickjacke darüber.

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2 comments on “Outfit: Spitzentop und Plissée-Rock

  1. Chris says:

    Hallo Conny,
    ehrliche Worte, aber auf deinem Blog geht’s für den Leser immerhin weiter 🙂
    Wie siehts denn beim Phil aus, wann gibt’s auf Killerwal.com neuen Content?

  2. Hallo Chris,
    ja ich weiß, der gönnt sich eine ganz schön lange Auszeit. Aber er hat versprochen sich bald wieder drauf zu stürzen 🙂
    Viele Grüße