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Marrakesch Guide – quirlige Stadt mit orientalischem Flair

Nun habe ich ja einiges über Marrakesch geschrieben – ganze acht Posts sind es geworden. Schon beachtlich, da wir nur drei ganze Tage vor Ort waren. Plus ein halber An- bzw. Abreisetag. Ihr seht, ich bin fasziniert und fand Marrakesch sehr inspirierend.

All die Farben, Gerüche, Eindrücke – die Terracotta-farbenen Wände, Palmen, Orangenbäume, die interessante Kleidung der Berber (die ein wenig an Jedi Ritter erinnert, man verzeihe mir diesen Vergleich) – all das ergibt für mich genau das Bild, das ich von der marokkanischen Stadt im Kopf hatte.

So richtig angefixt wurde ich wohl damals durch diese Werbekampagne, begann zu recherchieren und zu träumen und wusste, dass ich die Stadt einfach mit eigenen Augen erleben wollte.

Damit die ganzen Beiträge schön übersichtlich beieinander sind, habe ich hier nochmal eine Zusammenfassung geschrieben. Und da der kulinarische Anteil in den einzelnen Beiträgen etwas kurz kam, gibt’s noch einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der marokkanischen Küche.

Essen in Marrakesch

Couscous, Linsen, Rote Beete, Lamm, Minztee und das typische runde Brot sind meiner Meinung nach Gerichte, die man probiert haben sollte. Eine Tajine aus einem typischen Tongefäß haben wir nicht versucht, aber das NOMAD hatte beispielsweise eine modernere Variante (die normal auf dem Teller serviert wird, dazu werden Ebly gereicht).
Eigentlich bin ich ein großer Fan von Streetfood, aber in Marrakesch fand ich es etwas schwierig.

Klar gibt es die „ultimativen internationalen Regeln für Streetfood wenn man sich nicht den Magen verderben möchte“ (was nicht zwingend an der Qualität liegen muss, aber unsere Mägen sind manche Keime im Wasser o.ä. nun mal nicht gewohnt):

  • Iss dort, wo die Einheimischen essen
  • Niemals irgendwo essen, wenn Du der Einzige dort bist
  • Iss nur Gekochtes/Gegartes, nichts Rohes
  • Nur mit Trinkwasser nochmals abgewaschenes Obst essen
  • Trinke kein Leitungswasser
  • Geh nicht zu dem Stand, der am lautesten um Kunden buhlt

Damit sind wir beide bisher unversehrt von allen Reisen zurückgekehrt. Ich habe nicht mal einen empfindlichen Magen. Aber wenn ein halbes Huhn am Stand nebenan hängt, vergeht mir der Appetit. Schon allein aus Hygiene-Gründen, da wir Zuhause andere Standards gewohnt sind. Auch der Geruch vom rohen Fleisch ist manchmal sehr unangenehm. Ich bin mir aber sicher, das Essen an der Straße ist unbedenklich, wenn man sich an die obigen „Gebote“ hält. 😉

Daher habe ich hier drei Restaurant-Tipps mit unterschiedlichen Preiskategorien. Das NOMAD hat auch Phil so gut gefallen, dass wir gleich zweimal dort waren. Vicky hat auf ihrem Blog weitere Tipps gepostet, von denen hatte ich mir ein paar rausgesucht. Sie hat wirklich ein Händchen dafür!

NOMAD

Ich würde es als trendiges Lokal bezeichnen, das Essen ist sehr gut und für den deutschen Geldbeutel sehr günstig. Zu zweit kommt man mit um die 20 Euro auf jeden Fall hin. In München würde ich für eine Person in einem vergleichbaren Lokal mehr ausgeben. Die Tajine/Gerichte sind alle gut, Phil hatte einmal einen Burger probiert und ich kann den Linsen/Salat mit dem frischen Ziegenkäse sowie die Couscous-Beilage empfehlen. Unbedingt auf eine der Terrassen setzen!

Café Le Jardin

Die Burger sind klasse! Unscheinbar in einer Gasse versteckt offenbart sich nach dem Betreten eine ruhige Gartenoase. Wir waren am Nachmittag zu einem späten Mittagessen dort, es war recht voll, wurde aber nach und nach leerer.

Gartenrestaurant Le Jardin im Hotel Royal Mansour

(Ok, der Name Le Jardin ist scheinbar extrem beliebt)
In einem Hotel, in dem auch der ein oder andere Scheich inklusive Hofstaat gastiert, darf man natürlich keine günstigen Preise erwarten. Ich empfehle definitiv das Sushi und wer etwas Außergewöhnliches probieren möchte, sollte das im Stroh und Erde gegarte Gemüse versuchen (das lässt sich aus seinem nicht genießbaren Mantel einfach herauslöffeln).

Noch ein Negativ-Tipp: Die Lokale mit den Dachterrassen und Blick auf den Djemaa el Fna sind nicht empfehlenswert. Wer Fotos machen möchte und die Stimmung genießen will, kann eine Cola oder einen Minztee trinken.

Sehenswürdigkeiten in Marrakesch

Hier möchte ich keine großen Worte verlieren. Habe ich nämlich schon. Am besten schaut ihr daher einfach in die passenden Posts!

Sehenswert sind unter anderem:

  • Die Ruinen des El Badi Palasts
  • Die Saadier Gräber
  • Bahia Palast
  • Medersa Ben Youssef
  • Djemaa El Fna Marktplatz
  • Koutoubia Moschee
  • Die Souks in der Medina

Mehr Infos gibt es in meinen Posts:

Und ein paar zusätzliche Fotos habe ich hier veröffentlicht:
Outfit 1: Ana Alcazar Kleid
Outfit 2: Über den Dächern von Marrakesch

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One comment on “Marrakesch Guide – quirlige Stadt mit orientalischem Flair

  1. Vicky says:

    Ich will wieder zurück nach Marrakech!!!! Das letzte Bild von dir ist super schön! Das Licht ist super toll!

    bussssi