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Marrakesch #1: Hinflug & Riad Armelle in der Medina

Marrakesch Medina Riad Armelle Restaurant Nomad Marokko Reiseblog Reisebericht

Marrakesch! Schon lange stand die marokkanische Stadt auf meiner Wunschliste ganz weit oben. Die Planung schien ein wenig verhext, da dies der dritte Anlauf innerhalb von drei Jahren war, nach Marrakesch zu reisen. Die vorigen beiden Male kam jeweils etwas dazwischen, diesmal klappe es glücklicherweise. Ich war vor einer Reise schon lange nicht mehr so aufgeregt und konnte die Vorfreude kaum bändigen.

Phil hatte ein Super-Pauschalreise-Schnäppchen geschossen, sodass Flug und Hotel um die 350€ pro Person kosten sollten. Der Flug ab München dauert nur erträgliche dreieinhalb Stunden, sodass man einigermaßen fit am Zielort aufschlägt. Für uns ganz ungewohnt war sogar ein Transfer dabei – tja, schon lange keine Pauschalreise mehr gebucht… 😉

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Vom Flughafen erreicht man die Medina in circa zehn Minuten per Auto. Schon auf der kurzen Fahrt zeichnete sich ein klares Farbschema ab: Die Terracotta-farbenen Wände der Mauern und Häuser begann mit der langsam tieferstehenden Sonne orange-rosa zu leuchten, dazwischen das satte Grün von Dattelpalmen.

Vier Nächte würden wir in einem Riad in der Altstadt von Marrakesch, der Medina, verbringen. Riads sind alte Stadthäuser, die meist im alten Baustil wieder hergerichtet wurden. Dankbar über die Tatsache, dass wir einen Transfer hatten, starrten wir ratlos auf unsere Handy-Karten: Die Straße unseres Hotels war, wie viele in der Medina, nicht eingezeichnet. Sie sind zum Teil einfach zu klein.

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Für die Navigation einfach die Straßenecken gut merken, oder sich an den größeren (eingezeichneten) Straßen orientieren. Mit zwei Koffern wären wir – auf die Karten starrend – vermutlich schon auf dem Weg zum Hotel von einem Moped überfahren wurden, hätte uns unser Pauschalreiseleiter nicht die engen Gassen entlang bugsiert.

Riad Armelle in Marrakesch Medina

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Die Mägen knurrten bereits, als wir unser Hotelzimmer betraten. Ich fühlte mich sofort wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht: Durch und durch orientalisch-opulent eingerichtet, konnte ich kaum fassen, dass wir in einer so schicken und authentischen Unterkunft gelandet waren.

Wie ich später erfuhr, sind die Riads alle ähnlich aufgebaut: Meist bestehen sie aus einem oder mehreren Gebäudeteilen mit Innenhof, zu denen die Fenster der Zimmer aus dem ersten Stock hinzeigen. Im Erdgeschoss der Innenhöfe findet sich dann beispielsweise eine Lounge, ein Restaurant, ein großes Wohnzimmer oder vielleicht ein Pool, wenn man ein luxuriöseres Riad erwischt.

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Der Vorteil der Bauweise ist, dass es in den Räumen recht kühl bleibt, obwohl draußen die Sonne herunterbrennt. Die meisten Riads haben in Ermangelung von Balkonen dann einen Dachgarten, wo es erstaunlich ruhig ist angesichts des lauten Getümmels auf den Straßen unten. Viele der Riads besitzen übrigens nur wenige Zimmer, sodass es sich in einer entspannten Atmosphäre urlauben lässt.

Essen in Marrakesch: NOMAD

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Nachdem wir uns von der Einrichtung unseres Riads losreißen konnten, musste noch etwas essbares her. Glücklicherweise hatte ich vorher Vicky nach Restaurant-Tipps gefragt, denn sie hat hier immer ein gutes Händchen. Das Nomad ist für Marrakesch vielleicht ein wenig teuer, dafür wird auf regionale und saisonale Zutaten geachtet. Für den Münchner Geldbeutel ist es auf jeden Fall super günstig. Wir entschieden uns beide für ein Hauptgericht (ein Nomad-Burger sowie eine Lamm-Tajine) und eine Tasse warmen Minztee.

Dieser wird klassischerweise in einem kleinen verschnörkelten Kännchen gereicht und dann in hohem Bogen in ein kleines Teeglas (meist ebenfalls reich verziert) eingegossen.

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Der Minztee ist auf keinen Fall vergleichbar mit einem schnöden Pfefferminztee, den ich persönlich gar nicht mag! Denn auch wenn es tagsüber an die dreißig Grad warm war, kühlt es nachts um diese Jahreszeit doch schnell herunter und ich war froh um meinen Schal und ein Jäckchen.

Phil machte sich prima im Navigieren durch die nicht eingezeichneten Gässchen, sodass wir fast ohne Umwege in knapp fünfzehn Minuten zurück in unserem Riad waren. Danach fiel ich nur noch ins Bett – und war irre gespannt auf die nächsten Tage…

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2 comments on “Marrakesch #1: Hinflug & Riad Armelle in der Medina

  1. Bianca says:

    Wie ein Märchen aus 1001 Nacht – die Bilder sind traumhaft und die Stadt ist bestimmt auch besonders sehenswert.
    Viele Grüße Bianca
    http://ladyandmum.blogspot.de

  2. Traumhafte Fotos, Marrakesch steht schon länger auf meiner Reiseliste daher vielen lieben Dank für den interessanten Post 🙂

    Liebe Grüße Lena
    eatglitterwith.me