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Wellness-Wochenende im Hotel Almesberger

So langsam aber sicher ist dann auch in München der dicke Winter mit viel Schnee und Eiseskälte eingekehrt. Zweistellige Minusgrade hatten wir in den vergangenen Wochen des Öfteren.

Die perfekte Gelegenheit, am Wochenende der Kälte etwas zu entfliehen. Das geht um diese Jahreszeit entweder, indem man eine Flugreise von mindestens vier Stunden Dauer antritt oder indem man ein Wellness-Hotel seiner Wahl aufsucht.
Wir entschieden uns für Letzteres.

Das Hotel Almesberger liegt in einer für uns bis dato unerschlossenen Reiseregion, nämlich in Oberösterreich. Über Passau ist man von München aus in etwa zweieinhalb Stunden dort.

Abendessen im Hotel Almesberger

Nach der Ankunft begaben wir uns zunächst in den schön weihnachtlich dekorierten Restaurant-Bereich des Hotels. Am Freitag gab es ein à-la-carte Menü, am Samstag wurde ein Buffet serviert. Das Essen war sehr gut, versteht mich nicht falsch – aber ich bin kein großer Buffet-Fan.

Das erinnert mich immer an All-Inclusive-Sommerurlaube und empfinde ich eher als hektisch. Zwischen den Gängen lässt man sich bei einem Menü doch mehr Zeit als bei einem Buffet. Außerdem isst das Auge mit und ich bin beim Anrichten von Essen auf meinem Teller leider kein Vollprofi, sodass hier auch noch ein Fünkchen Charme verloren geht.

Beim Service konnte das Hotel meiner Meinung nach nicht so ganz punkten – vielleicht lag es auch an der am gleichen Abend stattfindenen Weihnachtsfeier – aber bei einem 4*S-Hotel sollte man das Nachschenken von Wasser und Wein doch erwarten können.

Volle Punktzahl erhält das Hotelrestaurant von mir in der urigen, gemütlichen und doch modernen Einrichtung.

Unser Hotelzimmer

Nach dem Essen hatten wir Zeit, unser „Hochstein Zimmer“ zu begutachten. Auch hier trifft wieder uriger Charme mit viel Holz auf moderne Elemente. Den Balkon hätten wir im Sommer sicherlich gut genutzt; im Winter genossen wir nur kurz den Ausblick und huschten dann schnell wieder ins Warme.

Wem der Stil dieses Zimmers nicht so zusagt, hat im Almesberger die Qual der Wahl: Ein eher kitschig angehauchtes Romantik-Zimmer kann ebenso gebucht werden wie beispielsweise die Residenz Suite mit eigenem Whirlpool.

Frühstück im Hotel Almesberger

Am nächsten Morgen freuten wir uns auf ein ausgiebiges Frühstück. Wenn ich ehrlich sein soll, gehört dieses immer zu meinen Highlights bei einem Hotelaufenthalt.

Nach Herzenslust am Buffet entlangstöbern und etwas Obst und süße Leckereien probieren. Für mich darf auch immer gerne ein Birchermüsli dabei sein. All dies fand ich am Buffet vor, das wirklich sehr großzügig angerichtet ist.

Mein Tipp: Fragt bereits vor der Anreise nach einem Frühstücksplatz im Wintergarten. Diesen fand ich wegen seiner hellen Atmosphäre besonders schön.

Wellness im Hotel Almesberger

Nach dem Frühstück sollte Wellness pur auf dem Programm stehen. Was gibt es auch schöneres, als sich an drei bzw. zweieineinhalb Tagen einfach an den Pool zu legen und die Annehmlichkeiten des Hotels zu entdecken?

Dass Hotels in Österreich stets gut mit Spa-Bereichen bestückt sind, ist fast schon Allgemeinwissen. Und mit seinem riesigen Wellnessbereich von stolzen 5000m² steht das Hotel Almesberger selbst im internen Ranking sehr weit vorne. Insgesamt gibt es gleich mehrere Bereiche in denen laut eigener Aussage Wellness und Beauty angeboten wird.

Wir hielten uns hauptsächlich im Hallenbad und in diversen Ruhebereichen auf. Das Hallenbad bildet das Herzstück des ersten Wellness-Bereichs. Von dort gelangt man zu einem beheizten Becken nach draußen und auch zu einem weiteren Teil des Wellnessbereichs mit Saunen und einer Solegrotte.

Einen zweiten Bereich findet man in einem anderen Teil des Hotels: Vulcano bietet weitere Saunen und Dampfbäder sowie einem schön eingerichteten Ruheraum mit toller Aussicht.

Zusätzlich findet sich im Hotel ein topausgerüsteter Fitnessraum; wer hingegen auf absolute Entspannung setzt, hat die Wahl zwischen mehreren Spa-Anwendungen und Massagen. Letztere sollte man allerdings am besten schon vor dem Besuch telefonisch oder bei der Anreise direkt an der Rezeption buchen.

Wir haben es übrigens nicht geschafft, uns durch alle Dampfbäder, Saunen und Pools durchzutesten. Vorher unbedingt den Übersichtsplan konsultieren! 😉

Spaziergang durch Aigen im Mühlkreis

Bei der Anfahrt war uns eine große Kirche aufgefallen, die eine interessante Architektur aufweist. Um uns diese näher anzuschauen, machten wir uns zwischen zwei Wellness-Besuchen auf nach draußen in die Kälte.

Das Bauwerk trägt den schlichten Namen Pfarrkirche Aigen, hinter dem man eher ein kleines Kirchlein erwartet hätte. Das monumentale Gebäude dominiert aber in jedem Fall das Ortsbild.

Fazit: Auch wenn der Service im Hotel an der ein oder anderen Stelle zu wünschen übrig ließ, kann ich nur ein positives Fazit ziehen: Der Wellness-Bereich ist nicht nur einladend, sondern mehr als großzügig bemessen. Sauna- und Dampfbadfans kommen gleichermaßen auf ihre Kosten und auch wer keines von beiden mag, ist mit mehreren Pools sehr gut bedient.

Auch kulinarisch hat das Almesberger etwas zu bieten, sowohl beim Frühstück, als auch beim Dinner. Nur bei letzterem würde ich ein paar Punkte wegen des Buffets anstatt eines à-la-Carte-Menüs abziehen. Alles in allem ein wirklich schönes Hotel, auch architektonisch.

Informationen zum Hotel:
Hotel Almesberger, Marktplatz 4, Aigen-Schlägl
Website: http://www.almesberger.at/
Informationen zum Wellness-Bereich: Almesberger „Wellnessparadies“

Auf Einladung des Hotels Almesberger. Vielen Dank!

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