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Seychellen #7: Curieuse, Schildkröten und Mangroven

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Der letzte große Ausflug stand auf dem Plan: Nach dem spannenden Tag auf Aride im Vogelnaturschutzgebiet starteten wir bereits am Vorabend wieder zurück in Richtung Praslin. Curieuse liegt nördlich von Praslin, wie man auf der Karte unten erkennen kann.

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Wie immer genossen wir unser Frühstück draußen an Deck und hatten dabei schon einen grandiosen Ausblick auf einen herrlich leuchtenden Strand. Dieser Strand sollte aber erst der zweite Strand für diesen Tag sein. Der Plan war, dass wir mit dem Dinghie an der anderen Seite der Insel anlanden und dann eine etwa einstündige Wanderung zu dem Strand auf dem Foto unten unternehmen würden. Dort wollte die Crew in der Zwischenzeit ein Barbecue vorbereiten – na, wenn das mal keine Motivation war! 😉

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Ja, alles meins ^^

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Übrigens hatten wir am Vortag bei Sonnenuntergang dort noch eine Riesenschildkröte gesehen – der Hauptgrund, wieso ich mich tierisch auf Curieuse freute. Der Strand, an dem wir die Wanderung beginnen wollten, heißt Baie Laraie. Dort befindet sich eine Schildkrötenforschungsstation. Außerdem leben auf der gesamten Insel freilebende Seychellen-Riesenschildkröten – die gleichen, die wir schon von La Digue und Grand Soeur kannten. Na dann konnte es ja losgehen!

Curieuse: Baie Laraie – Schildkröten-Station

Damit wir Taucherbrillen, Handtücher und andere Strandutensilien nicht auf der Wanderung herumschleppen mussten, konnten wir unsere Rucksäcke der Crew überlassen, die sie dann zum Barbecue-Strand (Anse St. José) mitbringen wollten. Lediglich unser Kameraequipment und etwas Wasser für unterwegs packten wir und kletterten ins Dinghie. Die Fahrt zwischen den Granitfelsen hindurch fand ich schon recht spektakulär – ihr könnt sie in meinem Video (hier: https://youtu.be/XWS1IdVk4Ss) nochmal ansehen.

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Nach der kurzen Fahrt stiegen wir durchs noch recht erfrischend-kühle Nass aus und fanden uns an einem unglaublich tollen Strand wieder – Baie Laraie. Den kennt ihr auch schon aus meinem Outfit-Post. Wow!

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Curieuse – Baie Laraie. Speechless.

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An dieser Stelle merkte ich, dass mir ein kleines Missgeschick passiert war: In meinem Rucksack, der sich mittlerweile wohl schon auf der anderen Seite der Insel befand, steckten auch meine Schuhe. Hups. Na, dann würde ich die Wanderung eben barfuß machen. Die anderen Passagiere guckten zwar etwas besorgt, aber why not.

Der erste Halt war ohnehin erstmal die Schildkrötenstation und offenbar war den großen Tieren sehr wohl bewusst, dass sich hier der ein oder andere Tourist herumtreibt. Bereitwillig ließen sich die Schildkröten streicheln und mit Blättern füttern. Wenn man weitergeht, sollte man sich vielleicht noch das ein oder andere Mal umdrehen, denn die Tiere laufen einem in der Hoffnung auf weitere Blätter ein Stück hinterher. Wirklich schnell sind sie aber eh nicht…

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Wanderung von der Schildkröten-Station zum Doctor’s House

Befestigte Straßen oder anderweitige Infrastruktur gibt es auf Curieuse nicht – die Wanderwege waren entweder aus Sand oder befestigten Steinstufen. Die Beschilderung hätte auch nicht besser sein können: Man kann entweder zur Schildkrötenstation, oder zum „Doctor’s House“ – früher ein Ort für Lepra-Kranke, heute ein Museum.
Weiter im Inselinneren gab es Holzplanken, die durch den Mangrovenwald führten. Während unser Captain uns feste Schuhe empfohlen hatte, war ich mit meiner prekären Schuh-Situation gar nicht so unglücklich.

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Jedenfalls bin ich nirgends drauf getreten oder habe mich sonstwie verletzt. Das einzige Manko: Der Boden war zur Mittagszeit unglaublich heiß, sodass ich Phil unendlich dankbar war, dass wir Flip-Flop-Sharing betrieben haben. 😉

Im Mangrovenwald soll man wohl auch noch das Glück haben können, eine seltene Riesenkrabbe zu sehen. Ich habe mir einmal eingebildet, ein recht großes Krabbenbein ziemlich schnell in ein Erdloch kriechen gesehen zu haben, aber das war wohl doch eher nur ein kleinerer Krebs oder ein Gecko…

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Wenn man genau hinsieht, erkennt man zwischen den Mangroven-Wurzeln viele Einsiedlerkrebse…

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Der Weg ist trotz spärlicher Beschilderung und Befestigung nicht schwer zu finden – ich bezweifle stark, dass man sich dort verlaufen könnte. Man läuft erst ein ganzes Stück bergauf, ehe man am höchsten Punkt der Insel ankommt und einen prima Ausblick auf Praslin hat.

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Logischerweise geht es danach stetig bergab, der Weg endet dann beim Doctor’s House das sich direkt an der Anse St. José befindet. Noch bevor wir dort ankamen, lief uns einer der anderen Mitpassagiere entgegen – mit meinen Sandalen in der Hand. Hach, was gibt es doch für nette Leute! 🙂

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Auch die Schildkröte vom Vorabend trieb sich noch hier herum und spekulierte wohl auf allerhand Essensreste, denn hier befinden sich mehrere Sitzbänke und Grills.

Der Rest des Tages verlief höchst entspannt – nach dem Barbecue, das sicherlich als Mittag- und Abendessen zugleich ausgereicht hätte, verbrachten wir noch einige Stunden am Strand – Baden, Entspannen, Baden, …

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Meine weiteren Seychellen-Posts findet ihr unter dem Tag Seychellen.

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