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Seychellen #4: Praslin – Vallée de Mai, Coco de Mer & Côte D’Or

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Unser zweiter Spot beim einwöchigen Inselhopping auf den Seychellen war Praslin. Wie ich bereits geschrieben hatte, wären wir dort eigentlich bereits am Vortag gewesen. Da aber zeitgleich auch ein großes Kreuzfahrtschiff dort anlegte, hatte unser Captain kurzerhand unsere beiden Termine geswitcht.

Hinter Mahé ist Praslin die zweitgrößte Insel der Seychellen. Seit unserem Übersetzen von Mahé in die Baie St. Anne hatten wir Praslin auch ununterbrochen im Sichtfeld gehabt. Da war die Vorfreude natürlich groß, diese Insel nun endlich auch einmal zu betreten.

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Das Wort „Hafen“ war bei mir bisher immer mit stinkenden, grauen Betonbauten assoziiert. Na bitte, geht doch!

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Unser Schiffchen

Nach einem Tag Fahrradfahren im Linksverkehr war ich heute aber doch froh, dass wir nicht selbst fahren mussten. Vom Hafen aus brachte uns eine kurze Busfahrt zum Eingang des Vallée de Mai. Hierbei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, das zum UNESCO Weltnaturerbe zählt.

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Diesmal nicht so schwer zu finden: Praslin, unser zweiter Stopp

Vallée de Mai mit der Coco de Mer und dem Black Parrot

Der Eintritt kostet momentan 320 Seychellen Rupies, also je nachdem ob man in Rupies oder Euro bezahlt zwischen 20 und 30 Euro. Ob das nun happig ist oder nicht, kann jeder für sich entscheiden – ich finde es okay. Hier wachsen sechs Palmenarten, die nirgends sonst auf der Welt zu finden sind und auch der „Black Parrot“ ist nur noch hier zu finden. Da bin ich froh, dass sich jemand um den Erhalt der Natur kümmert und zahle auch gern ein wenig mehr Eintritt.

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Einmal drin, findet sich sofort ein kleiner Stand, an dem „leere“ Coco de Mers zu bewundern sind. Diese Kokosnüsse sind die größten der Welt und sollen von der Form her an den weiblichen Unterleib erinnern. Phil gab ihnen den sympatischen Spitznamen „Popo de Mer“, weswegen ich den ganzen Tag immer wieder in Lachanfälle ausbrechen musste 😉

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Der hat sich echt gut getarnt!

Ein leicht begehbarer Weg führte durch den Wald. Es gibt mehrere Wege durch das Vallée de Mai. Verlaufen kann man sich allerdings nicht, es gibt einige Hinweise, die einem den Weg zurück zum Ausgang zeigen. Hier und da finden sich auch Info-Schilder über bestimmte Tier- und Pflanzenarten (zweisprachig, englisch und französisch), die sehr aufschlussreich sind. Einen der sehr seltenen Black Parrots haben wir tatsächlich gesehen – laut unserem Kapitän quasi der Jackpot. Allerdings wollte er uns partout nur sein Hinterteil zeigen, weshalb ich leider kein schöneres Foto von ihm machen konnte als dieses hier:

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Das Hinterteil eines Black Parrots…

Die Coco de Mer – die weltgrößte Kokosnuss

Übrigens hatte ich die ganze Zeit Angst, mir würde so eine Coco de Mer auf den Kopf fallen. Immerhin können die bis zu 45 Kilo schwer werden! Diese Pflanzen sind übrigens das Sinnbild der Gemütlichkeit: Bis sie 25 Jahre alt sind, tun sie nichts als jährlich ein einziges (!) Blatt zu produzieren. Dann sieht man, ob es sich um eine männliche (mit sehr „männlichen“ Blütenständen) oder weibliche Palme (mit den Kokosnüssen) handelt. Bis dahin weiß man also nicht, was man sich da in den Garten gestellt hat 😉

Dafür wird die Seychellenpalme, wie sie auf Deutsch heißt, auch bis zu 200 Jahre alt. Und weil sie sich in wirklich allen Dingen Zeit lassen: Pro Jahr wird auch nur eine Frucht produziert. Bis diese Frucht reif ist, dauert’s dann nochmal mehrere Jahre…
Fun fact: Die männlichen Blüten duften nach Popcorn! Ernsthaft. Das ganze Vallée de Mai riecht quasi nach Popcorn.

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Coco de Mer: Die Kokosnuss, noch „verpackt“

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Männlicher Blütenstand – nur echt mit grünem Gecko

Diese kleinen grünen Geckos waren übrigens sowas von nicht scheu. Mehrmals kam es vor, dass ein Mitglied unserer Reisegruppe plötzlich so einen handtellergroßen grünen Freund auf dem T-Shirt sitzen hatte.

Viel mehr gibt’s eigentlich nicht über das Vallée de Mai zu berichten: Überall Palmen, Natur, Urwald und einige Vögel und Geckos. Ich fand’s sehr interessant und absolut empfehlenswert. Am besten nimmt man sich mindestens den halben Tag Zeit.

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Vor der Sonne braucht man hier keine Angst zu haben: Wir waren dank der vielen Palmen und dem dichten Blätterdach ständig im Schatten unterwegs. Angeblich wird man auch nicht nass, wenn es hier regnet! Einen Wasserfall gibt es hier übrigens auch noch zu entdecken, aber da wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir den nicht mehr geschafft.

Côte D’Or – ein Strand auf Praslin

Nach diesem lehrreichen Ausflug brachte uns unser Bus noch zur Côte D’Or, einem Strand im Norden der Insel. Phil hat dieser Strand nicht so gut gefallen, aber er musste selbst zugeben, dass das wirklich schon Meckern auf hohem Niveau ist.

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Im Vergleich mit den Stränden auf La Digue ist er natürlich nicht so imposant, da er eben wie ein ganz normaler Strand aussah und keine skurrilen Granitfelsformationen zu bieten hat. Während Phil sich mit seinem neuen Stativ austobte, habe ich also einen kleinen Strandspaziergang unternommen. Die Sonne stand schon etwas tiefer und zauberte ein schönes, goldenes Licht – damit hatte für mich die Côte D’Or ihren Namen absolut zurecht erhalten.

Am Abend kamen wir dann noch in den Genuss einer Premiere: Unser Captain Alex setzte zum ersten Mal die Segel. Allerdings nicht alle und den Motor hat er trotzdem auf halber Power angelassen, aber wir wollen das mal zählen lassen. 😀

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Where’s the captain?

Mehr gibt’s dann bald oder ihr schmökert in den vorherigen Seychellen-Posts.

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5 comments on “Seychellen #4: Praslin – Vallée de Mai, Coco de Mer & Côte D’Or

  1. Sarah says:

    Oh wow…sieht traumhaft aus! Würde auch gerne mal auf die Seychellen/Praslin 🙂 Und wie witzig, aber auch so wahr, dein Kommentar über Häfen ist!! 😀

    Liebe Grüße! 🙂
    Mein Reise- und Lifestyleblog: http://in-genue.blogspot.de

  2. Sabrina says:

    Bei den Bildern bekommt man richtig Lust auf Urlaub, Sonne und Strand.

    Danke für die tollen Bilder und einen schönen Urlaub.

  3. Vanessa says:

    Sehr schöne Reisefotos! Das Schiffchen sieht ja richtig schick aus.

  4. Looks like paradise! Amazing snaps, I can’t wait for summer now.