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Winterwochenende in Schladming oder: Was macht man da wenn man nicht Ski fährt?

Als ich verkündet hatte, dass Phil und ich ein Wochenende in Schladming verbringen, dachten wohl alle, dass wir Skifahren würden. Zu Phils Übel kann ich aber leider nicht Skifahren. Tja. Ich weiß auch nicht, wie mir das als gebürtige Münchnerin passieren konnte, aber außer ein paar Stunden Langlauf kann ich immernoch keinerlei Skierfahrung aufweisen. Auch in der Wüste haben wir es verpasst, einmal die Skier an die Füße zu schnallen. Schon leicht ironisch, dass wir gerade an dem Ort, der durch den Skiweltcup bekannt geworden ist, ausgerechnet keinen Wintersport betrieben haben…

Frühstück im Hotel Schwaigerhof

So kam’s, dass wir uns wohl oder übel andere Aktivitäten für das Wochenende herauspicken mussten. Zum Beispiel saßen wir noch ganz gemütlich beim Frühstück, als die meisten anderen Gäste schon auf der Piste waren. Für mich als Langschläfer optimal 😀 Das Buffet war auch super, es war alles mögliche dabei. Für mich gab’s frisches Obst, Eier, Bircher Müsli und Croissants.

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Ausflug mit dem Pferdeschlitten & Wellness im Hotel

Leider kann man ja aber nicht den ganzen Tag beim Frühstück hocken. Daher hatten wir uns vorab schon auf eine „Romantische Pferdeschlittenfahrt“ gefreut (wahrscheinlich ich mehr als Phil, würde ich mal vermuten :D). Draußen war es aber alles andere als gemütlich: Nasskalt, Nieselregen mit etwas Schnee zwischendurch und windig war’s auch. Aber wir sind ja nicht aus Zucker, also ging’s trotzdem rauf auf den Schlitten. Technisches Highlight für Phil: Von der normalen Kutsche auf Rädern konnte während der Fahrt auf Kufenbetrieb umgeswitcht werden. Schnee lag in ausreichender Dicke aber nur vereinzelt auf Waldstücken und nicht so viel befahrenen Straßen.

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Gegen Ende des ersten Teils unserer Fahrt begann es richtig zu regnen, aber glücklicherweise war ein leckeres Mittagessen eingeplant – mit einer guten Portion Kaiserschmarrn mit Apfelmus wurde uns schnell wieder warm! Auf der Heimfahrt ging der Regen dann in Schnee über. Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich über den nächsten Teil unseres „Programms“ war: Wellness! Im kuschelig-warm beheizten Spa-Bereich unseres Hotels Schwaigerhof gab es einen Innenpool, einen beheizten Außenpool sowie ein Dampfbad und eine Sauna zum Entspannen. Auch Tee gibt’s in diversen Sorten, falls der Rest Frostbeulen wie mir zum wieder-warm-Werden immer noch nicht reicht 😉

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Nacht-Rodeln auf dem Hochwurzen

Das Highlight des Abends stand uns aber noch bevor. Rodeln bei Nacht! Ach herrje, hätten wir nicht erstmal ein bisschen tagsüber üben können? Erst war ich ein wenig enttäuscht, dass wir es zeitlich nicht schafften, im Hotel Abend zu essen (wir mussten schon früher los um die Schlitten auszuleihen) – denn das Essen am Vortag war unglaublich lecker! Auf meinem Zweitblog Reiseluxus habe ich schon ein paar Fotos davon gepostet.

Aber als wir unterwegs dann in der kleinen Hochwurzenalm deftige Spareribs, Kartoffeln und Krautsalat serviert bekamen (die sollte man übrigens vorbestellen – wir hatten Glück und es waren noch genau zwei Portionen da), war das schnell vergessen. Die Hütte ist sehr authentisch und lohnt sich für ein Essen oder ein bisschen Après-Ski 😉

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Da wir aber während des Essens bereits draußen die ganzen Rodler vorbeisausen sahen, hatte ich ja schon irre Lust, mich auch endlich auf unsere Holzschlitten zu hocken (an der Talstation der Gondel in jedem Skiladen ausleihbar, bei uns war’s „Schi Lenz“). Phil überließ ich mal die Vorfahrt, denn ehrlich gesagt war ich das letzte Mal wohl vor 15 Jahren auf einem Schlitten gesessen… Die Sachen mit dem Lenken hat man aber schnell raus, nur will das Teil meist nicht ganz so wie man es geplant hat. Die Rodelpiste ist auch nur für Schlittenfahrer gedacht, man kommt also den Skifahrern nicht in die Quere.

Also wenn ich vernünftige Skikleidung dabei gehabt hätte (in Jeans war’s ehrlich gesagt etwas nass, aber für eine Abfahrt ging das schon) dann wäre ich bestimmt nochmal mit der Gondel hoch und hätte eine zweite Schlittenfahrt gewagt. An meiner Technik muss ich aber noch feilen, am nächsten Tag habe ich nämlich ca. 5 blaue Flecke entdeckt und hatte überall Muskelkater. Aber lustig war’s!

Heimfahrt bei Traumwetter

Am nächsten Tag brachen wir nach ein paar weiteren Stunden im Wellness-Bereich die Heimfahrt an. Außerdem hatten wir dann ja noch die Outfit-Fotos geknipst, die ich euch bereits hier gezeigt hatte. Das Wetter war einfach traumhaft: Nachts hatte es nochmal ordentlich geschneit, aber mittlerweile hatten sich alle Wolken verzogen und ließen die Sonne ordentlich durch scheinen. Herrlich!

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Vielen Dank an Schladming-Dachstein für die Einladung!

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